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Samstag, den 09. November 2013 um 05:47 Uhr |
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Dorla. In Gudensberg-Dorla verendeten am Samstag bei einem Brand in einem Schweinestall etwa 420 Ferkel und die Muttersauen, wie ein Sprecher der Polizei in Kassel auf nh24 Anfrage sagte. Während der Löscharbeiten wurde ein Freiwilliger Feuerwehrmann aus  Obervorschütz durch einen Stromschlag verletzt. Glücklicherweise konnte er das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Gegen 5 Uhr wurde der Betreiber des Massentierhaltung durch ein Alarmsystem geweckt. Beim Nachsehen stellte er eine starke Rauchentwicklung fest und alarmierte die Feuerwehr. In dem Stall befanden sich mehr als 800 Tiere, wie Einsatzleiter Verdy Ryffel sagte.
Über die Brandursache wurde zunächst nichts bekannt. Ein technischer Defekt wird nicht ausgeschlossen. Beamte der Homberger Kripo ermitteln. Der Schaden liegt bei rund 400.000 Euro.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus dem mit einer Photovoltaikanlage bedeckten Dach. Die Tiere waren zwischen dem Dach und brennenden Teilen gefangen, die auf sie herabstürzten. »Eine Handvoll Tiere konnten wir retten«, so Ryffel. Seine Kameraden waren mit zwei Drehleitern von der Ost- und Westseite sowie Rohren von den anderen beiden Seiten im Einsatz. Ein Übergreifen auf andere Gebäude und eine Brandausbreitung auf weitere Teile des Stalls konnte so verhindert werden. Trupps im Innenangriff versuchten alles, um wenigstens noch einige Tiere aus dem von dem Feuer betroffenen Teil des Stalls zu retten. Sie schnappten sich viele Ferkel, die nicht aus dem Stall flüchten wollten, und brachten sie »gestapelt auf ihren Armen ins Freie«.
Im Einsatz war die Feuerwehr Gudensberg mit allen Stadtteilen, die Feuerwehr Fritzlar mit Drehleiter, Großtanker und Schlauchwagen, die SEG-Gudensberg sowie das Technische Hilfswerk aus Homberg und Fritzlar. Mehr als 130 Frauen und Männer befanden sich vor Ort. Der Veterinär des Landkreises, Dr. Dirk Kusan, machte sich bei Tagesanbruch ein Bild von der Katastrophe. (alw)
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 09. November 2013 um 15:13 Uhr |
Kommentare
Wieder einmal muss gesagt werden, das die Feuerwehr Immer wieder großen Respekt verdient hat für ihre Arbeit die sie tun..
ich frage mich wie es sein kann das PV-Anlagen in der der Grund eines Feuers sein können? Nach meinem Kenntnisstand arbeiten die Anlagen nur mit Sonnenlicht somit ist es für mich fraglich welche Sonne in der Nacht scheint?
Und bezüglich der Ökoabzocke wer will denn die Energiewende?
Wir wollen alle billigen Strom der nicht aus Atomkraftwerken kommen soll und darf daher ist es doch nur sinnvoll große Dachflächen zu nutzen oder nicht?
Konrad Fischer
Kein PV-Besitzer auf Fremder Kosten
und wenn wir Ökostrom wollen dann müssen wir auch bereit sein etwas mehr zu zahlen! Es wäre weniger wenn man Großbetrieb der Industrie nicht von der EEG-Umlage befreit hätte.
Im Übrigen wenn Sie gegen PV Anlagen sind dann sollten Sie auch Alternativen aufzeigen und nicht nur über PV Anlagen und deren Besitzer negativ berichten
man darf auch nicht auser acht lassen das die gewinne die sie vermuten auch Investitionen vorausgegangen sind
und nur weil sie es scheuen Geld für das Allgemeinwohl auszugeben sollen wir unseren Planeten opfern was für eine kurzsichtige betrachtungsweiße.
Im übrigen warte ich noch auf die Alternativen zu PV und Windkraft!!!!
Energiewende = Energielüge.
Klimakatastrophe = Co2 Lüge.
Cui bono?
Oder sind das auch alles Lügen???
Wenn Besitzende, Kapital, Immobilien, Grundstücke durch Subventionen üppig bedient werden und sogar Sozialrentner und Hartz IV die "Bereicherung" bezahlen, dann bedarf das der Erklärung, nicht meine "Lügen".
Der Einsatz ging mehrere stunden bis zum Morgen! Da Morgenfrühs die Sonne scheint hat sich ihre frage doch hoffendlich selbst beantwortet.. Gruß
Gerd Göbel
Sachverständige r im Brand-, Chemie- und Umweltschutz
Bin dorfdepperter Nebenerwerbsfor stwirt aus altem fränkisch-siebe nbürgischem Bauerngeschlech t, mein benachbarter Vetter hatte im Aussiedlerstall vor unserem Kaff jahrelang und massenweise beleidigendes Worte "produziert" - und das unlängst aufgegeben. Dafür ist jetzt sein Stalldach mit PV vollversaut. Habe aber nur "Massensterben" geschrieben und nix kritisch Gemeintes von der Massentierhaltu ng an sich. Die Produktionsbedi ngungen sind mir also durchaus bekannt. Daß aber die Bauern nun durch asoziale Ökoabzocke auf Kosten der Ärmsten der Armen überleben wollen, wird m.E. nicht aufgehen. Selbst wenn der liebe Gott das Abzocken gnädig durchgehen lassen würde und nicht alle paar Tage ein Solardach abfackeln würde (siehe Homepagelink).
mich würde die Homepage interessieren zu den PV -Schäden/Brände n
Beziehungsweise meinen Namen mit PV-Brand kuhgeln.
Allerdings finde ich es beschämend dass der begriff massentierhaltu ng verwendet wird. Grüne Propaganda keiner kann diesen begriff definieren und in so einem tragischen Bericht hat das Wort überhaupt nichts verloren!
Duden: »technisierte Tierhaltung in Großbetrieben zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte«
Mehr dazu finden Sie aber auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Intensivtierhaltung
PV Module sind grundsätzlich Sondermüll der aber Recycelt werden kann. Üblicherweise ist der Hersteller zur zurückname verpflichtet und man zahlt die Entsorgung beim Kauf mit.
Danke schön, für die Info.