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Schlierbach: Jagdhütte steht lichterloh in Flammen Drucken E-Mail
Dienstag, den 29. August 2017 um 17:07 Uhr

©Foto: Feuerwehr | NeuhausVermutlich explodiert Munition
NEUENTAL.
In einem Waldstück nahe Neuental-Schlierbach (Schwalm-Eder-Kreis) brannte am nh24 FotostreckeDienstagnachmittag eine größere Jagdhütte. Die Feuerwehr war mit über 75 Frauen und Männern im Einsatz. Die Hütte wurde vollkommen zerstört.

Wie uns Uwe Neuhaus von der Feuerwehr Neuental berichtet, stand die Hütte bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Mehrfach hatte es »geknallt«, was auf gelagerte Munition zurückzuführen sein könnte. Bestätigt wurde dies von polizeilicher Seite aber bislang nicht. In der Hütte lagerten aber Waffen und Munition in einem gesicherten Schrank. Der Schrank konnte während der Nachlöscharbeiten geborgen werden.

Erst Wassermangel

Die ersten wasserführenden Fahrzeuge waren schnell vor Ort und ebenso schnell leer. Bis 19 Uhr waren fünf Trupps unter Pressluftatmern im Einsatz, die aus bis zu drei Rohren auf die Flammen hielten. Die Tanklöschfahrzeuge fuhren zunächst im Pendelverkehr, um Wasser an die Einsatzstelle zu bringen und in einen 5.000 Liter fassenden Faltbehälter zu füllen. Im Verlauf des Einsatzes legten Feuerwehrleute dann eine lange Leitung zur Schwalm, die nach Angaben von Stefan Kürschner (Feuerwehr Schwalmstadt) 2.000 Liter Wasser pro Minute in den Faltbehälter beförderte.
Die Landesstraße zwischen Schlierbach und Waltersbrück musste wegen der Wasserförderung voll gesperrt werden. Feuerwehrleute leiteten die Verkehrsteilnehmer ab Waltersbrück und Schlierbach um.

Das Feuer war gegen 19:45 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten aber noch einige Zeit an, da das Dach in das Haus fiel und Brandnester unter sich begrub. Das THW Homberg ist unter anderem mit einem Fachberater vor Ort. Die Helfer leuchten die Einsatzstelle aus und legen mit einem Radlader mit Baggerarm Glutnester frei.

Die Brandursache steht noch nicht fest. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung haben sich bis zum Mittwochmittag nicht ergeben. Der Schaden leigt bei ca. 75.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, Tel. 05681-7740.

Im Einsatz waren / sind die

  • die Feuerwehr Borken
  • die Feuerwehr Jesberg
  • die Feurwehr Neuental mit Dorheim, Schlierbach, Römersberg/Waltersbrück und Zimmersrode
  • die Feuerwehr Treysa
  • die Feuerwehr Ziegenhain
  • Kreisbrandmeiser Björn Nöchel
  • ein Rettunsgteam des DRK
  • eine Streifenwagenbesatzung der Polizei aus Homberg/Efze
  • ein Beamter der Homberger Kripo
  • das THW Homberg/Efze war mit 25 Helfern, fünf Fahrzeugen und einem Radlader vor Ort

(die Auflistung kann noch Lücken enthalten)

Die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Getränken und belegten Brötchen übernahmen Anwohner und Angehörige der eingesetzen Kräfte. (wal)

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. August 2017 um 12:54 Uhr
 

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