Kolumne
DIE KOLUMNE: Der ideale Flüchtling Drucken E-Mail
Montag, den 19. Oktober 2015 um 05:26 Uhr

Rainer SanderSchwalmstadt. Der ideale Flüchtling kommt in Demutshaltung über die Grenze, er lächelt nicht, denn es geht ihm schlecht! Er trägt sinnvollerweise sehr alte Kleidung und selbst dann, wenn er in seinem Herkunftsland der gesellschaftlichen Oberschicht angehört hat, sind ein paar Löcher in der Hose durchaus angebracht.

Er ist arm und bedürftig und bringt daher kein eigenes Handy mit. Er kauft sich deshalb auch in Deutschland kein Smartphone. Besitzt er dennoch ein Mobiltelefon, wäre die Schenkung an einen deutschen Arbeitslosen eine versöhnliche Geste.

Der akzeptable Flüchtling hat zwischen Assads Fassbomben und Angriffen der Terrormiliz IS jede Minute genutzt, um sich mit der Deutschen Kultur vertraut zu machen. Er kann sich perfekter als „Deutscher“ verhalten, als die vielen Flüchtlingshasser in den sozialen Netzwerken und Online-Portalen. Der ideale Flüchtling beklagt sich nicht über seine Behandlung und Unterbringung in Deutschland. Jeder Massenschlafsaal ist schließlich besser als die Erdhöhle, in der er allerdings in seinem Herkunftsland auch nicht gelebt hat.

Idealerweise lehnen Flüchtlinge Geld und Sachspenden ab, denn es sollte ihnen auf keinen Fall besser als den ärmsten Deutschen gehen. Folgerichtig ist Markenkleidung tabu! Wenn Flüchtlinge gebrauchte Adidas- und Puma-Schuhe aus den Altkleidersammlungen in Armen-Vierteln deutscher Großstädte verteilen, macht das Eindruck und weckt Vertrauen!

Selbst wenn Religion Halt gibt: ein idealer Flüchtling hat keine Religion! In Deutschland stellen jetzt 90 Prozent der Menschen fest, dass sie Christen sind und die Kultur ihres Glaubens verteidigen. Diese Kultur besteht allerdings darin, Gotteshäuser nicht aufzusuchen, nie zu beten, die 10 Gebote nicht zu kennen und festzustellen, dass das Gebot der Nächstenliebe immer nur für die nächsten Christen gilt. Also ist es nur gerecht, wenn auch Moslems nicht in die Moschee gehen, nicht beten und schnell vergessen, was im Koran steht.

Ein idealer Flüchtling feiert auch nicht: Arme und bedürftige Menschen haben gar keinen Grund zum Feiern, solange es deutschen Mitbürgern schlechter geht. Flüchtlinge sind idealerweise auch nicht krankenversichert und verzichten auf die Belastung des Sozialsystems. Auch wenn ein Flüchtling Ingenieur oder Arzt ist, wäre ein Arbeitsplatz genau dort angemessen, wo deutsche nicht arbeiten möchten, nämlich im Tiefbau, bei der Müllabfuhr oder der Straßenreinigung!

Ganz gleich, welchen Lebensstandard ein Flüchtling in seiner Heimat hatte, ob er ein Eigenheim besessen hat, einen Mittelklassewagen gefahren ist, hier in Deutschland hat er nichts und möchte auch nichts! Bescheidenheit ist die wichtigste deutsche Tugend und Neid steht ausschließlich Deutschen Demonstranten zu!

Ihr

Rainer Sander

PS: Ach ja, liebe Pegida-Demonstranten in Dresden, die Ihr jetzt Euer Einjähriges feiert: 1989 hat man sich im Westen den idealen Ossi im Grunde genauso vorgestellt und ist eigentlich schwer enttäuscht…!

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