|
Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 19:08 Uhr |
|
Kassel. Nun ist es offiziell, die Stadt Kassel hat zwei „Selbstständige Berufliche Schulen“. Im Rahmen der Veranstaltung „Selbstständige berufliche Schulen- modern und zukunftsorientiert“ übereichte Kultusministerin Dorothea Henzler die Urkunden an die Schulleiter Ekkehardt Nozulak, Friedrich- List-Schule, und Günter Fuchs, Oskar-von-Miller-Schule, sowie an weitere 33 Schulleitungen aus ganz Hessen.
Kultusministerin Henzler betonte dabei wie wichtig es für sie war, den Schulen diesen Weg zu eröffnen. Stadträtin Anne Janz sagte, dass die Stadt Kassel als Schulträger den Weg der Schulen in die Selbstständigkeit stets unterstützt hat und sich weitere positive Entwicklungen für die regionale Bildungslandschaft davon verspricht. Im Rahmen des „HESSENCAMPUS“ Kassel, in dem aktuell mehr als 25 Bildungseinrichtungen vertreten sind, können die „Selbstständigen Beruflichen Schulen“ Mitgestalter der regionalen Bildungslandschaft in Stadt und Landkreis Kassel werden. „Selbstständige Berufliche Schulen“ haben einen größeren Freiheitsgrad in der Unterrichtsgestaltung und mehr Flexibilität bei der Bewirtschaftung ihres Schulbudgets oder auch bei der Personaleinstellung. Einig waren sich aber sowohl Ministerin Henzler als auch Stadträtin Janz, dass es das Ziel sein muss durch die größeren Spielräume eine Qualitätsverbesserung im Sinne einer veränderten Lehr- und Lernkultur zum Wohl der Schülerinnen und Schüler zu erreichen. „Es kommt darauf an, mit überzeugenden Konzepten die Schul- und Unterrichtspraxis weiter zu verbessern. Eingebunden sind dabei alle an Schule Beteiligte, also nicht nur Lehrkräfte und die Schulleitungen, sondern auch die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Ausbildungsbetriebe“, so Henzler. „Ich bin zutiefst überzeugt, dass das Schulfreiheitsgesetz in Hessen für die Schulen eine ganz besondere, ganz einmalige Chance ist auf dem Weg zu mehr Qualität im Unterricht und es dient damit dem wichtigsten Ziel jeder Bildungspolitik- der individuellen Förderung jeder Schülerin und jedes Schülers“, sagte die Ministerin abschließend.
Zahlreiche Foren in der Oskar-von-Miller-Schule die sich mit den Entwicklungsperspektiven der SBS befassten rundeten die Veranstaltung ab. Ein herzliches Dankeschön der Ministerin ging an die Stadt Kassel, die die Veranstaltungsteilnehmer so freundlich in ihren Räumlichkeiten aufgenommen hat und an die Auszubildenden zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik an der Oskar-von-Miller-Schule die für ein sehr angenehmes Ambiente sorgten. (Michael Freimuth) |
Kommentare