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Hessische Einsatzkräfte in Dresden »gefrustet« Drucken E-Mail
Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 11:53 Uhr

Einsatzkräfte aus Hessen während der Bsprechung am Mittwoch in Dresden ©Foto: privat|nhDresden/Wiesbaden. Seit Dienstag sind sie in Dresden und warten auf ihren Einsatz. Mehr als 900 meist freiwillige Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienstorganisationen des hessischen Katastrophenschutzes sind auf Anforderung des Sächsischen Innenministeriums größtenteils im Julius-Ambrosius-Hülße Gymnasium in Dresden untergebracht und »drehen Däumchen«, wie uns von vor Ort berichtet wird. »Dabei sind die örtlichen Helfer teils am Ende ihrer Kräfte angelangt und bedürfen dringend der Ablösung«, sagte uns eine Hilfskraft auf Anfrage.

Großer Frust

Die Stimmung unter den Helfern aus Hessen ist dementsprechend. »Viele von uns sind einfach nur gefrustet, weil keine Einsatzaufträge an uns weitergegeben werden«. Dabei ist ihre Hilfe an vielen Stellen dringend nötig: »Hier herrscht in weiten Gebieten Not am Mann«. Für die mitgereisten Betreuungszüge sieht die Situation etwas anders aus. Die Mannschaft muss trotz mangelnder Einsätze versorgt werden.

Einsatzkräfte aus Hessen während der Bsprechung am Mittwoch in Dresden ©Foto: privat|nhMark Kohlbecher, Pressesprecher im Hessischen Innenministerium, sagte uns auf Anfrage, dass er es sehr bedauern würde, wenn die Kräfte nicht zum Einsatz kommen würden: »Sie sind hoch motiviert nach Sachsen aufgebrochen und auch gut angekommen aber über ihren Einsatz entscheidet die Einsatzleitung vor Ort«.

Am Mittwochvormittag trafen sich alle hessischen Einsatzkräfte zu einer Besprechung, auf der wohl erste Einsätze angekündigt wurden. Die Kräfte aus dem Landkreis Marburg Biedenkopf sollen nach Mühlberg an der Elbe verlegt werden, um Deiche zu sichern.
Neben Einsatzkräften aus Hessen sollen unbestätigten Angaben zufolge auch 600 Soldaten der Bundeswehr auf ihren Einsatzauftrag warten.

Wie ein Sprecher des sächsischen Krisenstabes am Nachmittag auf unsere Anfrage erklärte, waren die Einsatzkräfte aus Hessen für den Kreis Görlitz vorgesehen. Da der Landstrich aber bislang »relativ« wenig abbekommen hat, sind die Hessen dort nicht eingesetzt worden.
»Die hessischen Kräfte können aufgrund ihrer Strukturierung jederzeit und überall autonom eingesetzt werden, was beispielsweise bei der Bundeswehr und dem THW nicht in dem Maße der Fall sei. Diese Schlagkraft wollten wir uns erhalten«, so der Sprecher.

Sachsen hat weiterhin steigende Pegel. Nach Einschätzung des Innenministeriums wird diese Hochwasserlage auch noch gut eine Woche andauern. Im nahegelegenen Tschechien läuft eine Sperrmauer über, deren Welle noch in Dresden erwartet wird. Auch aus diesem Grund befinden sich bis auf gut 200 Kräfte aus dem Hochtaunuskreis und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf die übrigen Einsatzkräfte noch in Bereitstellung.

Erste Kräfte mit Einsatzauftrag ausgerückt und verlegt

Nach aktuell vorliegenden Informationen wurden Feuerwehrleute aus dem Hochtaunuskreis in die Dresdner Innenstadt abberufen um historische Gebäude zu schützen.
Die Ablösung der eingesetzten Kräfte aus Hessen ist für Samstag vorgesehen. Die Vorbereitungen dafür sind bereits angelaufen.

Bei neuen Informationen wird der Artikel aktualisiert.

©Foto: privat|nh
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 16:01 Uhr
 

Kommentare

 
+39 # randOM 2013-06-05 12:31
Hier wurde auch schon gelegentlich die Kritik an dem Fehlen eines zentralen Krisenmanagemen ts laut. Scheint ja doch etwas dran zu sein...
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+24 # Obatzda 2013-06-05 12:55
Hier fehlt ein Mann namens Schmidt und nicht ne Angie die einfliegt und wieder verschwindet !
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+11 # Hexe50 2013-06-05 14:32
Frau Merkel soll also persönlich das Krisenmanagemen t übernehmen ?
Auch wenn es ein Scherz sein soll, die Zeilen kann man sich angesichts der ernsten Lage doch sparen, oder
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+4 # Obatzda 2013-06-05 17:42
Habe ich das geschrieben das Angie das übernehmen soll ?

Ich habe geschrieben das jemand wie Schmidt fehlt - die Angie kann fliegen wohin sie will.
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-6 # Hexe50 2013-06-06 07:07
Sorry Härzken, wenn du etwas nachplapperst und nach Schmidt verlangst, dann solltest du auch den Hintergrund kennen, Aber damit du nicht dumm sterben mußt:
H:schmidt hat 1962 bei der großen Sturmflut in Hamburg als Polizeisenator die Koordination übernommen. Die Flut traf die Bevölkerung unvorbereitet und keiner wusste was zu tun ist. Also kann nur das der Grund sein, der dich nach einem Schmidt rufen lässt ;-)
Das trifft nun mal auf Sachsen nicht zu.
Das jemand so bescheuert ist und seine Unwissenheit nochmal betont ist mehr als lächerlich.
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+14 # randOM 2013-06-05 14:40
Frau Merkel hat sich gestern in Pirna einfliegen lassen und in bester Mutti-Manier Hilfe versprochen. Na mal sehen, ob das tatsächlich was wird...
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0 # Herr Lehmann 2013-06-05 17:40
Die Presse hat schon Dementi gebracht zum Thema Soforthilfe für Betroffene - 500 Euro nicht mehr, nur noch 400!!!
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+35 # babscool 2013-06-05 14:59
Da lassen hunderte von freiwilligen Helfern zu Hause alles stehen und liegen und fahren nach Dresden. Dort warten sie tagelang auf ihre Einsätze. Das nennt man dann Planung? Beim nächsten Mal wird man sich überlegen, ob man noch einmal die weite Reise für umsonst macht.
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+14 # Patrick 2013-06-05 15:58
Das gleiche ist hier auch passiert. Von früh an bis Abends saßen wir in der Wache und sollten warten. Von Leipzig hörte man immer wieder das die Kräfte am Ende sind. Dort hin wuren dann Feuerwehren eingesetzt die viel weiter weg waren. richtig sinnfrei
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+27 # Stephan 2013-06-05 16:13
Ich kann euren Unmut verstehen.

Seltsamerweise klappt die Organisation der freiwilligen Helfer via Facebook, Google-Maps und Twitter recht einwandfrei - vllt. sollten diese Medien auch mal von den Offiziellen mitbenutzt werden. Ansonsten gibt´s hier noch ne Stelle wo Hilfe angeboten werden kann (Ab sofort Koordinierungss telle für Hilfsangebote in Dresden Dresden ):

Telefon: (0351) 4881060
Handy (0172) 3670700
Fax: (0351) 4881063
E-Mail:

Ich bedanke mich hier auch im Namen aller Dresdner für die tatkräftige Unterstützung!
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+9 # Patrick Mierzwa 2013-06-05 16:36
So sieht's aus wir warten auch schon seit Montag von der Bundeswehr in Berlin
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+8 # Caty 2013-06-05 17:27
Wenn die Verwaltung es einfach nicht hinbekommt die Einsatzkräfte sinnvoll zu mobilisieren, dann macht einfach selbst los und fahrt an die Ort wo Leute gebraucht werden.

An vielen Stellen sind massig Freiwillige, aber es fehlt an Fachpersonal das die Sache vor Ort etwas in die Hand nimmt und Anleitung bietet. Alles ist besser als warten. :-)
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+4 # tobias 2013-06-06 09:19
Das ist nicht möglich! Man ist als Feuerwehrmann bzw als komplette Einheit dem Einsatzleiter unterworfen.. Und wenn dieser keine Befehle gibt dann passiert halt nichts.. Du darfst nicht einfach irgendwo hin fahren..
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+18 # Herr Lehmann 2013-06-05 17:35
Seit letzten Donnerstag ist es bekannt, das wir mit einer Hochwasserwelle /flut zurechnen haben in größeren Ausmaß. Sonntag Abend wurde mit errichten der ersten Hochwasserschut zwände begonnen. Nun stehen wir vor einem Scherbenhaufen wie 2002. Gelernt haben unsere Politiker oder Führungskräfte nicht viel in den 11 Jahren, denn von ca 230 Projekten für den Schutz vor der Flut sind nur 80 realisiert wurden.
Und nun zeigen sie Ohnmacht, denn wer will jetzt für das Versäumte Verantwortung tragen.
Leidtragenede von diesem politischen Possenspiel sind die Betroffen und die Helfer, welche tagelang auf ihren Einsatz warten.
Zur Entschuldigung könnte ich nur die Worte finden, dass wir als Außenstehende nicht den Überblick haben.
Und da frage ich mich - WARUM ???
Da die Medien sehr Lückenhaft berichten. Und das ist Berechtigt, da nicht genug Einsatzkräfte zur Sicherung vorhanden sind, um Plünderungen vorzubeugen.
Meine Gedanken sind in diesen Tagen bei den Betroffen und Dank an alle Helfer!
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-8 # FRED 2013-06-05 17:43
Sorry, das verstehe ich auch nicht - Kritik ist ja angebracht und gut, aber mann muss alle seiten sehen, es ist kein Löscheinsatz der 1000 mal geübt worden ist ...
Und wer 2 Tage rumspielt und nichts macht ist auch nicht gerade clever ODER?

LG

FB
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+4 # tobias 2013-06-06 09:20
Was sollen die Einsatzkräfte denn ihrer meinung nach machen ? Sie dürfen nur das machen was Ihnen gesagt wird !!
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+11 # Marco 2013-06-05 19:47
Ich war in 2002 beim Hochwasser dabei, wir sollten damals 1 Woche bleiben, nach 3 Tagen hat man uns nachhause Geschickt. 2 von den 3 Tagen Saßen wir nur in der Unterkunft und haben auf den Auftrag gewartet. Ich dachte wirklich das die Führung was gelernt hat von damals , die ist leider nicht der fall so wie ich das lese. Schade sehr Schade
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+3 # Martin_Horn 2013-06-05 20:42
Viele Informationen der hessischen Betreuungszüge zm Einsatz in Sachsen finden sich auf Facebook:

facebook.com/.. ./...
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-26 # Dresdner 2013-06-05 22:32
Dies ist halt so, wenn man auftaucht und eigentlich von niemanden angefordert wurde, weil sich die eigenen Bürger engagieren.
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+11 # Wes 2013-06-05 23:03
Es gibt ein schriftliches Hilfsersuchen des Freistaates Sachsen...
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+12 # Martin_Horn 2013-06-05 23:29
Meinen Sie wirklich, dass das Land Hessen einfach so rund 1000 Helfer schickt (für die ja auch alle Lohnausfall gezahlt werden muss) ohne das es eine offizielle Anforderung aus Sachsen gab?

Arbeit gibt es für die hessen genug, es hapert aber anscheinend ein wenig an der Koordination durch den sächsischen Katastrophen-St ab (was aber bei derart großen Einsätzen und Helfermassen auch eine riesige Aufgabe ist).

Die Dresdener haben die Helfer übrigens sehr freundlich empfangen...
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+2 # tobias 2013-06-06 09:22
Die Kräfte wurden angefordert! Oder glauben Sie wirklich das man sonst eine Freistellung bekommt? Das Land Sachsen hat diese Kräfte in Hessen angefordert!
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+12 # Steffen 2013-06-05 23:30
einige kommentare sind hier schon echt übel! so wie es ausschaut sind die meisten davon nicht selbst betroffen. ich schon. und ich muss sagen diesmal lief alles viel besser!
1. die Elbe stieg langsam (auch weil Tschechien sehr gutes Wassermanagemen t betrieben hat)
2. die Menschen hier sind noch immer durch 2002 sensibilisiert und packen diesmal alle völlig selbstlos an...wenn das im alltag mal so wäre
3. auch die Einsatzleitung funktioniert besser. mag zwar bei den einzelnen nicht so rüberkommen. aber wenn man sich immer mal wieder selbst an polizei oder ordungsamt vor ort gewendet hat, war das für ne katastrophensit uation ok
4. bis heute vormittag war noch nicht abzusehen wie es wirklich weitergeht.
5. bei uns kommen bundeswehrkräft e zum einsatz, die nur rumstehen. aber das "rumstehen" ist derzeit das wichtigste, um schäden an den schutzanlagen zu erkennen und auch im störer fern zu halten
6. es wurden einfach möglichst viele mobilisiert um das menschenmöglich e zu tun
7. ich kann nur der Bundeswehr aus nähe Göttingen für ihren einsatz danken! sie retten vielleicht meine wohung! konnte leider nur mit frischen kaffee danken!
8. hätte ich jeder medienmeldung geglaubt, dann wären hier alle schon tot :-) stichwort: flutwelle :-) die gab es leider zu keinem zeitpunkt. scheint nur nicht jeder mit tabellen der umweltamtes klarzukommen :D
9. die freiwillige organisation über facebook und co ist unglaublich. wenn irgendwo hilfe gebraucht wird, kommen ganz schnell ganz viele privatleute zu einem punkt. fragt mal die soldaten aus göttingen...die konnten sich dank anwohner und helfer nicht mehr retten vor essen.
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-8 # Chris 2013-06-05 23:31
Servusla,

ist wenn ich mich recht erinnere nichts Neues - 2002 war es das selbe. Zahlreiche Einsatzkräfte aus Mittelfranken/B ayern (damals ebenfalls von Sachsen angefordert) saßen tagelang untätig rum und wurden danach znverichteter Dinge wieder heimgeschickt. Womöglich liegt es an der Politik schwarz darf rot nicht helfen oder ......?????
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+6 # Martin_Horn 2013-06-05 23:44
Das Problem sind mit Sicherheit nicht die unterschiedlich en politischen Mehrheitsverhäl tnisse in den Bundesländern, ansonsten hätte Sachsen ja kaum Hilf aus anderen Ländern angefordert.

In 2002 ware die sächsischen Behörden allerdings volkommen überfordert und haben sehr allgemeine Hilfeersuchen, so nach dem Motto: "Schickt alles was ihr habt...", nach Bayern und an das DRK geschickt.

Das ist dieses Jahr ganz anders, die Sachsen haben grundsätzlich ihre Hausaufgaben gemacht, trotzdem ist solch ein Krisenmanagemen t sehr komplex, da sind Koordinationspr obleme schon fast vorprogrammiert , aber sicher nicht gewollt.
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+4 # Neustädter 2013-06-06 00:22
Gerade bei der schier unglaublichen Zahl an freiwilligen Helfern hatte man hin und wieder den Eindruck etwas mehr Koordination, Fachwissen und Überwachung der Schutzanlagen durch ausgebildete Kräfte wäre durchaus hilfreich gewesen. Gut, dass diese behördlichen „Unstimmigkeite n“ öffentlich gemacht wurden, denn ich glaube wir Dresdener stehen nicht nur gemeinsam am Deich, sondern auch zu den motivierten und tatkräftigen Helfern.
Herzlichen Dank an alle zugereisten Hilfskräfte von ganz inoffizieller Seite!
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+9 # Hesse 2013-06-06 01:02
Hallo alle zusammen! Ich sitze hier in Dresden und bin einer der 1000 Hessen. Hatten heute unseren ersten Einsatz. Es war eine Katastrophe.... . Wir mussten ein leeres Museum vor dem voll laufen sichern. Hilfe der Stadt Dresden : KEINE! Hilfe von der Dresdener Feuerwehr: KEINE. Als wir uns bei der örtlichen Sandsack Überfüllungstat ion Sandsäcke abholen wollten wurden wir abgewiesen und uns mitgeteilt das wir unerwünscht seien. Jeder Bürger mit privat PKW hat dort Säcke bis zum Anschlag bekommen..... Nun meine ehrliche Frage: Wie schützt man ein gebäude vor dem überfluten ohne Sandsäcke? Gar nicht!
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+5 # Hesse 2013-06-06 01:17
Und was ich dazu sagen muss. Ich kann für uns alle 1000 reden. Wir hatten vorhin eine vollversammlung und sind einstimmig in dem Punkt dass wir uns total unerwünscht und fehl am Platz fühlen . Keiner will uns, keiner braucht uns dass ist die offizielle Version die bei uns ankommt. Wir dürfen das Gelände auch nicht verlassen und sind Medien isoliert. Ohne Smartphones hätten wir keinen Kontakt zur Außenwelt und man würde denken hier in Dresden gibt es keine Katastrophe . Vielleicht könnt ihr es schaffen online etwas dazu zu bewegen das wir ENDLICH helfen können !!!
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+4 # Hexe50 2013-06-06 07:12
Wenn das wahr ist, würde ich meine Sachen packen und nach Hause fahren. Wer nicht will der hat schon. Seitwann muß man denn darum bitten endlich helfen zu können. Wer mir die Tür vor der nase zuschlägt,der kann allein...
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-1 # Caty 2013-06-06 07:50
Das kannst du so aber nicht sagen. Wenn die Politik versagt, warum müssen dann die Bürger drunter leiden? Du bestrafst damit nämlich nicht die Politik. Also denk nochmal drüber nach.
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0 # Hexe50 2013-06-06 07:53
Wenn ich das richtig verstanden habe, kommt die Ablehnung auch von Bürgern, lass mich aber gern eines Besseren belehren ;-)
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+2 # Martin_Horn 2013-06-06 07:58
Nein, das ist definitiv nicht so! Die bringen sogar Essen vorbei...
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+3 # Hesse 2013-06-06 08:06
Nein sorry da hab ich mich falsch ausgedrückt . Das verhalten der Bevölkerung ist echt super! Soviel zusammenaRbeit gäbe es bei uns nicht. Respekt! Und die Bevölkerung ist auch super nett und versucht uns an jeder Stelle unterstützen . Ein Bürger hat sogar eine Eis Rechnung von 600 Euro bezahlt. Es wird essen und Getränke vorbei gebracht etc. Aber langsam schämen wir uns Sachen anzunehmen.... Ohne etwas zu Arbeiten....
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-2 # Hexe50 2013-06-06 08:47
Möglicherweise hab ich auch einfach nur die falsche Vorstellung ;-) und bin davon ausgegangen, dass ihr seht wo Hilfe gebraucht wird und einfach anpackt, gerade wenn ihr den Kontakt zur Bevölkerung habt.
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+2 # Martin_Horn 2013-06-06 09:23
Nein, das würde überhaupt nicht funktionieren.

Die Einsätze werden durch katastrophen-St äbe geleitet, und im Großen und Ganzen funktioniert das auch. Bei der Größenordnung gibt es aber immer Reibungsverlust e bei der Informationsver abeitung und Kommunikation, das ist leider unvermeidbar, da dort Menschen arbeiten.
Die einzelnen Einsatzkräfte sehen ja auch immer nur einen ganz kleinen Teilausschnitt des Gesamtgeschehen s, dadurch kann dann auch ganz schnell ein falscher Eindruck entstehen.
Inzwischen werden ja Kräfte der hess. Feuerwehren direkt an der Hochwasserfront eingesetzt und dabei von den Btr.-Zügen unterstützt. Dabei soll vermieden werden, diese großen Einheiten zu trennen, da es die einzigen sind, die autonom arbeiten können, weil durch die Beteuungszüge auch die Versorgung der Feuerwehren mit Schlaf- und Ruhemöglichkeit en, Verpflegung, Sanitätern und Krisenintervent ionkräften sichergestellt ist.
In 2002 gab es Einheiten, die mehrere Tage weder Schlafmöglichke iten noch Verpflegung hatten.
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0 # Hexe50 2013-06-06 10:30
Wie gesagt, sehe ich das ganz falsch und bezweifel auch ihre Angaben nicht. Nach den Schilderungen von *Hesse* kommen sie auf jeden Fall zum Ruhen und werden sogar noch von den eigentlich Hilfsbedürftige n versorgt.
Das ist meine offizielle Version, was ich wirklich denke behalt ich besser für mich ;-)
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+4 # Martin_Horn 2013-06-06 08:00
Seit dieser Nacht sind die hessischen Feuerwehren im Einsatz!
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+2 # Blubb 2013-06-06 08:01
Ich denke, wenn die Helfer ( privaten Helfer ) es wissen würde das da noch weitere 1000 Leute sind die dort sind um zu helfen und nicht "dürfen" würden sie ebenso auf die Barikadaen gehen. Ich find das unmöglich. Auf den selbstorganisie rten Seiten wird überall nach Hilfe gerufen weil viele einfach nur noch erschöpft sind. Ich wäre auch sauer, aber nicht auf die Dresdner sondern auf den Krisenstab die sich um die Einsätze kümmern.
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0 # Hexe50 2013-06-06 09:06
Wenn sie von der Bevölkerung noch unterstütz werden, wie *Hesse* schriebt, dann weiß die Bevölkerung auch, dass sie da sind
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-1 # Max 2013-06-06 09:26
Ich denke, das Thema hat sich erledigt.. Die Leute werden schon längst eingesetzt!

Bitte besser recherchieren. Danke

www.facebook.co m/.../
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+1 # Hesse 2013-06-06 09:40
zitiere Max:
Ich denke, das Thema hat sich erledigt.. Die Leute werden schon längst eingesetzt!

Bitte besser recherchieren. Danke

www.facebook.co m/.../



Zum Thema besser rechachieren: wir sitzten immernoch fast alle hier im Gymasium....... . Vielleicht fehlen irgentwo 50 Mann die irgentwo anpacken für die Presse
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-1 # Martin_Horn 2013-06-06 09:43
Der Verband aus Waldeck-Franken berg ist nach meinen Informationen seit letzter Nacht im Einsatz.
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-1 # Hesse 2013-06-06 09:46
Dann viel Erfolg. Höchsteaunuskre is Wetteraukreis etc sitzt hier. Wir habenb auch erst vor einer Stunde Frühstück gehabt. Und da dort auf dem Foto gegessen wird. Ist das Foto entweder alt oder andere Einheit. Und Marburg wurde abkommandiert von daher sind. Hier 250 Leute weg.
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-4 # Max 2013-06-06 12:48
Dann sollte sich euer Zugführer mal weiter oben abmelden und dann ab dafür:

www.facebook.co m/.../

maps.google.de/ .../...
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+1 # martin 2013-06-06 09:37
Wenn dass bei eich so schlecht mit der komunikation klappt wie soll es denn dann bei der höllandischen Armee aussehen die auch gekommen ist um zu helfen.
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-10 # Jürgen 2013-06-09 09:53
Hier wird über die falschen Dinge diskutiert und aus persönlicher Betroffenheit nicht weiter gedacht. Leute schaut einfach mal dahin, wo trotz extremer Hochwassersitua tion alles läuft wie am Schnürchen, dann schaut dahin wo es bedingt klappt und dann dahin wo es sogar noch schlimmer ist als in Sachsen und Co. Bei genauer Betrachtung stellt man fest, es ist immer die berühmte Frage aus der Werbung, man n sollte jemanden Fragen, der sich damit auskennt.
! Überall da, wo die welt- und bürgerfremden Politiker daß Sagen haben, geht sehr viel am Menschen vorbei in die Hose. In Österreich, wo noch die Verbände, anderes als in diesem so tollen Superdeutschlan d Kompetenz, Wissen eine tolle Ausbildung und vor allem dank Jahrzehnte langer Erfahrung und des Fehlens der (im Ausland mal den dicken Max spielen können) blauen Jungs auch das Gerät haben, läuft trotz übler Situationen alles leise und höchst professionell ab. Hier bestimmen die Feuerwehrverbän de (leider "noch", die Politik will auch hier reinpfuschen) was wie wo gebraucht wird. Die brauchen keinen ELW 2-3, die können führen, dazu langt ein ELW 1, das Wissen und die gesammelte Kompetenz. Bei uns pfuscht nur die Politik herum, Verbandsleiter bis hinunter zu vielen Wehrleitern sind nur verlängerte Arme der Politik (die werde das Wohl der Menschen im Auge noch Ahnung vom wirklichen Geschehen hat) und es geht um so Dinge wie Ansehen stärken oder retten (siehe eine Frau Merkel an der Front- wenn die Kräfte, die zu deren Begleitung und Schutz statt dessen helfen würden wäre schon wieder was gewonnen) und ums SPAREN….und wo spart der Politiker, außer an meist am Einsatz seines Hirns….an Projekten, die ihm kein Renommee bringen, wo er sich kein Denkmal setzen kann. Also auch an der Feuerwehr und am Schutz. Da werden Unsummen für Digitalfunkt ausgegeben, damit Firmen (Aktienkurse, Boni, Parteispenden?? ) Gewinne machen, die Kommunen müssen enorme Gelder für den Quatsch locker machen, der an vielen anderen Stellen fehlt. Nur, damit die Kosten nicht alleine bei der Polizei hängen bleiben, die den Funk möchte und eben wer daran verdient. Ich weiß, Schutz vor Terrorismus, denn El Quaida sitzt ja den ganzen Tag in der Wüste im Zelt und hört den Feuerwehrfunkt in Deutschland ab!? Und unser bisheriges System hat ja auch permanent versagt…oder war‘s bisher umgekehrt. Denkt bitte nur in jeder Wehr mal nach, was ihr für sinnvolle Fahrzeuge und Geräte für das verplämperte Geld hättet anschaffen können.
Und dann schaut nach Ungarn, da werden uralte Kulturstädte wie Györ oder Budapest gerade weg gespült. Aber keiner merkts. Feuerwehren gibt es nicht mehr. verstaatlicht, heißen nun Katastrophensch utz. Damit der Führer aus Budapest die unliebsamen Demonstranten besser kontrollieren kann. Also werden die Autofahrer auf der Autobahn hilflos eingeschneit, kämen nicht nach 2 Tagen die Österreicher, dürften sie bis zur Schneeschmelze warten und kommt das große Wasser wie jetzt, ist nahezu niemand zum Helfen da, von Fachkompetenz wollen wir schon gar nicht reden. Das ist dann Politik pur, ein Desaster für die Menschen. Wir brauchen endlich wieder mehr Mensch, mehr Eigenverantwort ung. Das waren die freiwilligen Feuerwehren zu Beginn mal, die erste Bürgerinitiativ e. Wenn die Menschen wieder das Heft in die Hand nehmen würden, und wir uns nicht von Politikern, die nur an ihre Brieftasche denken und fremden Konzernen das Leben diktiert bekämen, könnten wir mit uns für uns wieder viel mehr erreichen. Klar sind Katastrophen schlimme Ereignisse, aber je mehr diese noch versuchen per schöner Fernsehbilder oder anschließend durch den Verkauf sinnloser Dinge zu ihrer Schauspielbühne machen, verliert dabei nur einer, die Menschen, die einen durch den Schaden, die anderen dadurch, daß sie von anderen ausgenutzt und moralisch betrogen werden. In Salzburg hat dies ein hoher Feuerwehrfunkti onär der Regierung in Wien diesmal öffentlich ins Stammbuch geschrieben, die Politik hat nur solange Interesse an der Feuerwehr, wie man bei großen Katastrophen durch Bilder und großmäulige Versprechen ins Rampenlicht kommt, kaum ist das Wasser weg, ist das angekündigte Geld doch nicht da…. Es wird Zeit, etwas zu ändern und sich nicht mehr zum Spielball fremden Nutzen zu machen…
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+7 # Pragmatikus 2013-06-09 10:24
Vielleicht können Sie das mit dem "ELW", El Quaida und den eingeschneiten Ungarn ausführlicher erläutern. Der Zusammenhang ist mir noch nicht ganz klar.
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+8 # Martin_Horn 2013-06-09 14:28
Also ich habs so verstanden:

Politiker sind doof und machen Hochwasser weil Wahlkampf ist.
Feueerwehrchefs sind doof weil sie große ELW brauchen.
Das THW ist doof weil es der Feuerwehr die Ausrüstung klaut und damit Auslandsurlaub macht.
Al Quaida ist wasserscheu und deshalb in der trockenen Wüste.
Wir alle sind doof, weil wir der Polizei den Digitalfunk bezahlen.
In Ungarn macht der Katastrophensch utz Schnee gegen Demonstranten.
Österreich ist die Rettung.

Und nun das Wichtigste:
Jürgen hat den Durchblick und führt die Österreicher an!
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+3 # Martin_Horn 2013-06-09 14:08
Wenn das alles so schlecht ist, wie Sie es beschreiben, warum funktioniert es denn dann in der Paxis, abgesehen von solchen wie hier beschriebenen Reibungsverlust en (die aber eher ein Luxusproblem beschreiben), so gut, dass man aus dem Ausland neidisch nach Deutschland schaut?
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