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Mittwoch, den 29. Oktober 2014 um 16:08 Uhr

Tänzerinnen Proben für »getanzte Vesper«, v.l.: Loreen Fajgel (Kassel), Laila Clematide (Düsseldorf), Dorothée Bretz (Fulda) ©Foto: pm | nhProfitänzer proben für „Getanzte Vesper“ in Gelnhausen und Fulda
Fulda. Nach dem großen Zuspruch in den Jahren 2004, 2007, 2009 und 2012 bereiten sich wieder Künstler auf das Projekt „eine getanzte Vesper im Advent“ vor. Dieses außergewöhnliche, künstlerisch gestaltete Abendgebet findet in diesem Jahr zweimal statt:

am Samstag, 06. Dezember, um 18 Uhr in der katholischen Kirche St. Peter in Gelnhausen und am Sonntag, 07. Dezember um 17 Uhr in der Fuldaer Stadtpfarrkirche. Unter dem Leitwort „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ wird eine Vesper gestaltet, in die Musik, Projektion, Sprache, Tanz und Licht einfließen.

Idee und Konzept entwickelte die Tänzerin und Choreographin Dorothée Bretz aus Fulda, die zusammen mit den Tänzerinnen Loreen Fajgel aus Kassel und Laila Clematide aus Düsseldorf die darstellerischen Parts übernimmt. Die musikalische Gestaltung obliegt Prof. Hans-Jürgen Kaiser (Orgel), Rudolf Schneider (Klarinette) und Dorina Reichling (Gesang). Das Lichtdesign kreiert Martin Dölle. Die liturgische Leitung dieser besonderen Vesper hat in Gelnhausen Dechant Markus Günther und in Fulda Dechant Markus Blümel aus Eiterfeld, der betont: „Ich freue mich sehr auf dieses Gott sicher wohlgefällige Gebet im Advent“.

Die professionellen Tänzerinnen, die sich ehrenamtlich bei diesem Projekt engagieren, sind in verschiedenen Ensembles tätig und haben ihre Ausbildung an renommierten Schulen erhalten: Dorothée Bretz (Fulda) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt, Laila Clematide (Düsseldorf) an der Palucca-Schule in Dresden und Rudra Béjart in Lausanne sowie Loreen Fajgel (Kassel) an der Royal Ballett School. Dorothée Bretz, künstlerische Leiterin des Projekts, meint bei den Proben: „Der Tanz, wie überhaupt die darstellenden Künste, finden als kirchliche Kultursparte noch wenig Anwendung in Liturgie und Sakralraum. Das liegt zum Teil auch an den sehr speziellen Bedingungen, die diese Kunstform erfordert, wie freier Platz und Bodenbeschaffenheit. Dabei ist der Tanz hervorragend geeignet, der Transzendenz des Glaubens Ausdruck zu verleihen. Profitänzer zu finden, die auch inhaltlich hinter solch einem Projekt stehen, sind jedenfalls noch eine Ausnahme und eine Lücke, die zu füllen sich lohnt.“

Thomas Bretz, Referent für Neuevangelisierung im Seelsorgeamt des Bischöflichen Generalvikariats und Mitinitiator dieses Projekts zur Verbindung von Kunst und Kirche unterstreicht: „Gewiss ist Glauben vor allem ein Ereignis der Gnade. Dennoch bleiben die Sinne die Tore der Seele, was wir auch an vielen Reaktionen von kunst- und kulturinteressierten Besuchern nach solchen Veranstaltungen erleben.“

Die getanzte Vesper versteht sich nicht als eine Aufführung im üblichen Sinne, sondern als Anregung zu Gedanken und Gebeten im Advent. Veranstalter sind „Creative Arts Europe“ (CAE) und das Seelsorgeamt des Bischöflichen Generalvikariats. (pm)

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