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Lebensretter gesucht Drucken E-Mail
Samstag, den 04. November 2017 um 21:11 Uhr

Lebensretter gesucht für Katharina ©Foto: privat | nhAm 25. November zählt es für Katharina
LOHFELDEN.
Schon der Start ins Leben war für Katharina nicht leicht. Als Frühchen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen, ist sie von Beginn an eine Kämpferin. Mit gerade einmal sechs Monaten folgte die schwerwiegende Diagnose:

MDS, eine Form von Blutkrebs! Ihre einzige Chance auf Heilung ist eine Stammzellspende! Ihre Eltern möchten ihre Tochter als gesundes, fröhliches Kind aufwachsen sehen und dabei sein, wenn sie die Welt erobert. Jeder in Lohfelden könnte ein Lebensretter sein: „Gib Katharina die Chance groß zu werden! Machst Du mit?“ Das fragen die Eltern.

Die Registrierungsaktion findet am Samstag, den 25. November 2017 von 11 Uhr bis 15 Uhr im Bürgerhaus Lohfelden, Lange Straße 22, 34253 Lohfelden, statt. Die Schirmherrschaft hat die Freiwillige Feuerwehr Lohfelden übernommen.

Auch Geldspenden helfen Leben retten!

Jede Registrierung kostet die DKMS 35 Euro. „Bitte unterstütze uns“, bitten die Angehörigen. Die Bankverbindung: Kasseler Bank, IBAN DE13 5209 0000 0003 9505 30, Verwendungszweck: Katharina

Warum die Stammzellenspende so wichtig ist

Einen geeigneten Stammzellspender für einen Patienten zu finden, kann unglaublich schwer sein. Entscheidend für die erfolgreiche Übertragung von Stammzellen ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale (HLA-Merkmale) zwischen Spender und Patient. Diese ist bei Nichtverwandten äußerst selten, da inzwischen über 16.000 verschiedene Gewebemerkmale bekannt sind, die in Abermillionen Kombinationen auftreten können.

Über 7,6 Millionen Spender sind mittlerweile bei der DKMS im weltweiten Verbund registriert. Dennoch warten viele Blutkrebspatienten, die eine Transplantation benötigen, vergeblich auf einen geeigneten Spender. Daher sind auch neue Spender so wichtig: ihre Stammzellen können vielleicht schon morgen Leben retten.

Jeder zwischen 17 und 55 kommt infrage

Grundsätzlich kann jeder, der im Alter zwischen 17 und 55 Jahren und bei guter Gesundheit ist, als potenzieller Stammzellspender registriert werden. Außerdem sollten Spender mindestens 50 Kilogramm schwer sein und kein starkes Übergewicht haben. Der Body Mass Index sollte nicht mehr als 40 betragen (BMI = Gewicht / Körpergröße in Quadratmetern). Mit einem Bluttest (nur 5ml Blut) oder alternativ durch einen Wangenabstrich werden die Gewebemerkmale bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests.

Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark des Beckenkamms. Wird ein Spender als einer der Wenigen er mittelt, die vielleicht Leben retten können, gibt es zwei verschiedene Verfahren, Stammzellen zu spenden:

Die periphere Stammzellenentnahme

Die periphere Stammzellenentnahme wird in 80 Prozent der Fälle angewandt. Dem Spender wird über fünf Tage der Wachstumsfaktor G-CSF verabreicht, der auch natürlich im Körper vorhanden ist. Dieses Medikament steigert die Anzahl der Stammzellen im Blut, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden. Während der Gabe des Medikaments können grippeähnliche Symptome auftreten. Es ist kein stationärer Aufenthalt notwendig.

Dieses Verfahren wird bei der DKMS seit 1996 angewandt. Langzeitnebenwirkungen sind nach dem heutigen Forschungsstand nicht belegt.

Die Konchenmarkentnahme

Die Konchenmarkentnahme wird in 20 Prozent der Fälle angewandt. Bei dieser Methode werden dem Spender unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm etwa fünf Prozent seines Knochenmarks entnommen. Dieses regeneriert sich etwa nach zwei bis vier Wochen wieder. Nach der Entnahme kann für wenige Tage ein lokaler Wund schmerz entstehen – ähnlich dem einer Prellung.

Zur Knochenmarkentnahme bleibt der Spender für zwei bis drei Tage im Krankenhaus. Anschließend sollte er nach Rücksprache mit der Entnahmeklinik zur Erholung für ein paar Tage zu Hause bleiben. Das Risiko der Knochenmarkentnahme ist gering. Es beschränkt sich im Wesentlichen auf das Narkoserisiko.

Welches Verfahren zur Stammzellgewinnung beim Spender angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird auf die Wünsche des Spenders Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden die anfallenden Kosten sowie der Verdienstausfall des Spenders übernommen.

Geldspenden sind wichtig

Im Kampf gegen Blutkrebs zählt jeder Euro, denn allein die Registrierung eines neuen Spenders kostet die DKMS 35 Euro. Deshalb freuen sich die Helfer, wenn die Spender die Kosten ihrer Registrierung ganz oder teilweise übernehmen. Da dies jedoch nicht allen möglich ist, benötigen sie dringend Geldspenden, die sie dem Ziel näherbringen, den Blutkrebs zu besiegen. Weitere Informationen gibt es vor Ort, auf www.dkms.de oder direkt bei der DKMS. (pm | rs)  

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Kommentare   

 
+1 # Schwälmer 2017-11-06 15:27
Ich habe mich schon vor über 20 Jahren typisieren lassen und mich zu einer bereit erklärt. Inzwischen bin ich zu alt und darf aus medizinischer Sicht nicht mehr spenden. Bitte liebe User helft Katharina mit Spenden, ich werden das Meine tun.
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