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Baunatal: Zwischen „Wow!“ und „Adrenalin“ Drucken E-Mail
Dienstag, den 07. November 2017 um 07:48 Uhr

Cecilia Hedlund: Sportakrobatik aus Schweden ©Foto: Rainer Sander | nh24Sportshow voller Superlative in Baunatal
BAUNATAL.
Wer macht denn sowas…? Wer würde auf eine Laterne klettern, die hin- und herschwankt und sichnh24 Fotostrecke scheinbar bis zum Boden biegt? Wer Könnte auf fünf übereinanderliegenden Rollen auch nur zwei Sekunden sein Gleichgewicht halten?

Wer wäre imstande, auf allen Stühlen aus seinem Besprechungsraum balancierend einen Handstand zu meistern? Kann sich jemand vorstellen zu zweit, übereinander auf einem Einrad Seilspringen zu üben oder von einem Trampolin Bälle in einem Basketballkorb zu versenken? Noah Chorny, das Dynamic Duo, die Farellos, die Flying Superkids oder Cecilia Hedlund-Stanke können das!

In der Sportshow Adrenalin machen die Artisten sowas nämlich am laufenden Band. Sie war am Wochenende mit zwei Veranstaltungen der Höhepunkt in einem großen Jahr für den KSV Baunatal, der 2017 sein 125. Jubiläum feiert. Zum 37. Mal - im 50. Jahr - gab es dazu die Adrenalin Sportshow, die voller Gefühle, wie der Untertitel verspricht. Die Emotionalen Reaktionen reichen tatsächlich von „Wow!“ über „Uiuiui!“ bis „Gänsehaut!“ Und das scheint manchmal noch untertrieben. Die ganze Zeit hat man irgendwie das Gefühl, so etwas noch nie gesehen zu haben. Jedenfalls nicht in den gezeigten Schwierigkeitsgraden und schon gar nicht in dieser Dichte und raschen Folge.

Sportliche Höchstleistungen in einer ästhetischen Show

Bürgermeister Manfred Schaub im Gespräch mit Julia Nestle und Christoph Klein ©Foto: Rainer Sander | nh24Adrenalin heißt Sportshow, also nicht Artisten-Meeting oder so ähnlich. Es geht also um sportliche Höchstleistungen. Und was wäre der KSV ohne seine eigene Sportakrobatik-Abteilung, eine von 34 Sparten in Nordhessens größtem Sportverein? Wie viel Training es bedarf, um Pyramiden in allen Variationen am laufenden Band zu bauen, kann man kaum erahnen. Zur Jubiläumsshow gab’s außerdem eine Premiere: Akrobatik zu Live-Musik, mit dem Orchester der Musikschule Baunatal, unterstützt von Instrumentalisten aus der Partnerstadt Vrchlabi. Zum ersten Mal Gänsehaut, gleich in den ersten Sekunden.

Auch aus Baunatal kommen die Tänzerinnen (und ein Tänzer) der Goßenritter Carnevalsgemeinschaft. Amtierender Norddeutscher- und Kurhessenmeister im karnevalistischen Schautanz und wahrlich aufregender als jeder Formationstanz. „Phantom der Oper“, so lautet das aktuelle Thema. Mit Musik von Mozart beginnt ein weiteres Highlight. Backspins, Headspins, Windmills nicht auf HipHop oder schnelle Beats sondern zu Streichern und Bläsern. Brakedance zu Klassik? Eindeutig Wow! Der Name der Dancefloor Destruction Crew ist Programm, durften sie doch mit ihrem Sport irgendwann nicht mehr im Jugendzentrum übern, weil der Fußboden drohte, Schaden zu nehmen. Breaking Mozart war hier das Thema.

Balance und Zwerchfellreizung

Comedy-Artistik mit Rainer Stanke ©Foto: Rainer Sander | nh24Zwischendurch zeigen Cecilia Hedlund und Maxim, wie viel Gleichgewichtsgefühl man als Mensch entwickeln kann. Und der Artistik-Comedian Rainer Stanke zeigte mit Reck und Orientteppich, was Florian Hambüchen auch hätte an den Geräten machen können. Herzhaft lachen gehört dazu, vor allem nach aufregender Anspannung. Die konnten - jeweils zum Schluss der beiden Showteile - vor allem die Flying Superkids aus Dänemark garantieren. Im rasanten Tempo und mit unterschiedlichsten „Sportgeräten“ vom Trampolin über „Mannschafts-Sprungseile“ bis zu rasenden Waveboards - und menschlichen Pyramiden in allen Variationen - ein atemlos abgebranntes, artistisches Feuerwerk.

Durch das Programm führten Hit Radio FFH-Moderatorin Julia Nestle und Christoph Klein vom KSV Baunatal. Im Interview erklärte Bürgermeister Manfred Schaub, er selbst brauche zwar immer eine Sportart mit Ball, aber bei Adrenalin gäbe es immer einen Mehrwert gegenüber dem Stadion – zu einem niedrigen Preis.

Expressions und Impressions

Die Showturngruppe Expressions der TSG Hofgeismar bewies nach der Pause, dass aufregende Akrobatik durchaus in einem nordhessischen Kleinstadtverein entstehen kann. Die Gruppe Power Sportakrobatik, nichts anderes als erwachsen gewordenen Superkids, demonstrierte, wie reif Artistik sein kann.

Viele Impressionen und Bilder im Kopf konnten jeweils mehr als 1500 Besucher der zweimal ausverkauften Rundsporthalle mit nach Hause nehmen. In zwei Jahren wird es wieder heißen: Adrenalin, die Sportshow der Gefühle! (rs) 

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