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Off- und Online im Rathaus und im Kino Drucken E-Mail
Montag, den 12. Februar 2018 um 06:20 Uhr

Am Vormittag gab es Angebote für die Kinder ©Foto: privat | nhEin Aktionstag für das sichere Internet
BAUNATAL.
Wie komme ich sicher, ohne Angst und ohne Schaden durch das Internet? Welche Apps helfen beim nh24 FotostreckeLernen? Was ist sinnvoll in der Freizeit und was ist mit Vorsicht zu genießen? Diese Fragen standen an einem Aktionstag für Kinder, Pädagogen und Jugendliche in Baunatal im Fokus.

Allerdings schien es wichtig, junge Menschen erst einmal über unerwartete und unbekannte Gefahren – bis hin zum Suchtpotential – zu informieren. Aber auch die Eltern konnten sich mit der Frage auseinandersetzen, was mit ihren Kindern online alles geschieht und was nützlich ist.

Der sprichwörtliche „Gute Onkel“ kommt nicht mehr mit Schokolade an den Schulhofzaun. Der ist längst genauso online und kann sich dort perfekt tarnen, wie Datendiebe, Datensammler, zweifelhafte Händler und die stets lauernde Suchtgefahr beim permanenten Online-Gebrauch am PC oder Smartphone.

Alltägliche Begleiter

Iva Jotova, Jessica Heimbichner und Jan Sauermann von den Digitalen Helden informieren von Jugend zu Jugend auf Augenhöhe und aus eigener Erfahrung ©Foto: Rainer Sander | nh24Digitale Medien sind als alltägliche Begleiter von Kindern nicht mehr wegzudenken und bestimmen mittlerweile auch das Miteinander in der Familie, in der Schule und im Freundeskreis, so lautete der Einladungstext. Für Eltern und Pädagogen wirft die digitale Lebenswelt viele Fragen und Herausforderungen auf, für Kinder bedeuten sie in erster Linie Spaß: Digitale Medien sind gleichermaßen ein unüberschaubares Gefahrengebiet wie auch ein fantasievoller Spielplatz, eine endlose Wissensquelle, ein modernes Kreativangebot.

Die AG Medienbildung des Bildungsforums Baunatal hatte am weltweiten „Safer Internet Day 2018“ Kinder, Eltern und Pädagogen eingeladen. Die Zielgruppe in diesem Jahr waren Kindern zwischen fünf und elf Jahren. Vormittags konnten die Kinder aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen selbst in Mitmach-Angeboten erfahren, was wie funktioniert und warum gelegentlich Achtsamkeit wichtig ist. Mittags gab es für die Profis in Schule, Kinderbetreuung und Kindergarten Workshops.

LernApps in der Bücherei

E-Sport Live im Cineplex Baunatal ©Foto: Rainer Sander | nh24Im Rathaus, der Stadtbücherei und dem Cineplex-Kino gab es am Nachmittag jede Menge Informationen. Im Rathaus informierten viele Bildungseinrichtungen gemeinsam über ihre Arbeit. Auch die Stadtbücherei, die längst online ausleiht und zahleiche Medien zum Lernen anbietet, war eingebunden. Gemeinsam mit dem Stadtteilzentrum Baunsberg informierten die Mitarbeiter zum Beispiel über Lern-Apps. Was ist gut für mein Kind, wollten viele Eltern wissen.

Die Drohgenhilfe bot ihr Wissen über die Gewöhnungs- und Suchtgefahren von Online-Medien und -Spielen zur Beratung an. Im Kino konnten Eltern und Jugendliche auf der großen Leinwand E-Sport-Wettbewerbe kennenlernen. Mike Hautemann vom Baunataler Jugendbildungswerk erläuterte ausführlich, auf was es ankommt und welchen Stellenwert die virtuelle Bundeliga oder andere Spiele bereits haben. Die Bundesliga-Vereine sind bereits mit eigenen E-Sport-Teams aktiv. Es ist eine große Portion Selbstorganisation notwendig, damit es spiele bleiben und diese nicht zur Realität werden.

Die Landesmedienanstalt war stark mit ihren Angeboten vertreten ©Foto: Rainer Sander | nh24 Katja Freitag von der Stadtbücherei zeigte die Tiger-Books und gab Tipps zum Cleveren Suchen im Internet ©Foto: Rainer Sander | nh24

Wettbewerb MediaSurfer der Landesmedienanstalt

Die Hessische Landesmedienanstalt erklärte ihre medienpädagogischen Konzepte und den aktuellen Wettbewerb MediaSurfer, der seit 2003 jährlich verliehen wird und Medienkompetenz schärfen soll. Die Diakonie berät in zahlreichen Beratungsstellen Jugendliche und Eltern, auch über das Online-Glücksspiel. An der Organisation beteiligt waren die „Digitalen Helden“ von der Lichtenberg-Schule, dem Oberstufengymnasium des Kreises Kassel. Sie nutzen das Internet gerne und intensiv, wollen aber das Bewusstsein für die Gefahren schärfen. Bei ihnen beraten Jugendliche andere Jugendliche und sie sind überregional zum Erfahrungsaustauch vernetzt.

Daniela Becker aus dem Stadtteilzentrum ist Ansprechpartnerin vor Ort ©Foto: Rainer Sander | nh24 Michael Grieneisen (rechts) von der Polizei und Falk Rene Beigang vom Fachbeirat Medienbildung im Schulamt Fritzlar informierten gemeinsam über das Netzwerk Medienkompetenz ©Foto: Rainer Sander | nh24

Michael Grieneisen von der Polizei und Falk Rene Beigang vom Fachbeirat Medienbildung im Schulamt Fritzlar informierten gemeinsam über das Netzwerk Medienkompetenz in Nordhessen. Alle Akteure müssten voneinander wissen, jeder habe seine spezielle Profession und nur gemeinsam entsteht ein tragfähiges Konzept gegen Online-Gefahren. (rs)

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