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Proteste gegen Parteitag zur Gründung von Die Freiheit in Hessen Drucken E-Mail
Montag, den 06. Juni 2011 um 20:08 Uhr
Sabine Merkelbach (Foto:nh)Sabine Merkelbach zur Landesvorsitzenden gewählt

Gießen.
Begleitet von Protesten hat am Montagabend in Gießen die rechtspopulistische Partei Die Freiheit ein Treffen zur Gründung eines hessischen Landesverbandes abgehalten. Vor die Kongresshalle waren gegen 19.00 Uhr 50 Menschen zu einer Demonstration gegen die Veranstaltung gekommen, wie die Polizei auf dapd-Anfrage mitteilte.

Die Freiheit hat nach Angaben von Parteisprecherin Sabine Merkelbach bereits über 190 Mitglieder in Hessen. Als nächster Schritt stehe die Gründung von Kreisverbänden an, sagte sie auf Anfrage. Die Freiheit will eigenen Angaben zufolge zur nächsten Landtagswahl antreten. Merkelbach wurde am Abend auch zur Landesvorsitzenden der Partei gewählt, ihr Stellvertreter ist Jörg Bader.

Merkelbach sagte, dass die Partei viel Zuspruch erfahre. Es gebe einen regen Zulauf von konservativen CDU-Anhängern, vor allem von Mitgliedern der Jungen Union. Aber auch enttäuschte FDP-Anhänger zeigten Interesse.

«Wir sehen uns nicht als rechte Partei, sondern als Bürgerpartei», betonte die Parteisprecherin. Die Freiheit trete für mehr direkte Demokratie ein. Allerdings sei die CDU schon so weit nach links gerückt, «dass man rechts davon stehen kann und sich immer noch in der Mitte befindet», fügte sie hinzu.

Zu dem Gründungsparteitag wurde auch der Bundesvorsitzende, das ehemalige Berliner CDU-Mitglied René Stadtkewitz, erwartet. Die Parteisprecherin wehrte sich gegen den Vorwurf, Die Freiheit sei
islamfeindlich: «Wir sind islamkritisch.» Der Bericht des hessischen Verfassungsschutzes zeige, dass diese Kritik durchaus berechtigt sei. Die Sprecherin verwies auf den tödlichen Anschlag am Frankfurter Flughafen. Islamkritik sei aber nur ein Thema von vielen, betonte Merkelbach. (dapd-hes)
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Juni 2011 um 22:51 Uhr
 

Kommentare

 
+41 # Arne 2011-06-06 22:03
Nana, die Gegendemonstran ten waren von der Antifa die bekanntermassen personelle Überschneidunge n zu den freien Kräften hat - also nix von wegen 'normale Menschen'.
 
 
+44 # Stuxfarm 2011-06-06 22:42
Antifa und 'Normaler Mensch'. Ist das nicht ein Widerspruch in sich?
 
 
+48 # Novo 2011-06-07 08:31
Eine Partei, die sich ganz klar von Extremismus jeder Artdistanziert, als ''rechts'' zu bezeichnen, ist ja mal komplett schwachsinnig.
Bevor man sich ein Bild über DIE FREIHEIT macht, sollte man bitte das Grundsatzprogra mm lesen; dort zeigt sich, für was die FREIHEIT steht:
Mitbestimmung des Volkes,
Erhalt unserer Werte,
Bundeseinheitliches Schulssystem,
Flexibles Renteneintrittsalter
u.v.m.
Wer sich informieren will, kann mal hier vorbeischauen: www.diefreiheit.org

mfg Novo
 
 
+33 # paul 2011-06-07 11:33
Das komplett gleichgeschalte te bundesdeutsche Geschmeiss ist da ganz schön am kotzen.
 
 
-45 # selberdenker 2011-06-07 12:41
Wer auf der Gründungsversam mlung in Berlin war, der weiß welches Milieu sich die Freiheit bedient. Alleine in Berlin 2010 habe ich drei ehemalige NPDler und vier "Reichsdeutsche " auf der Versammlung getroffen. Vorsicht!!!!
 
 
+4 # realdenker 2011-06-07 16:36
quellen? danke! Mein Nachbar sein Schwager dessen Tochter deren Freundin hat auch mal irgendwann irgendwas gehört... :-D ich entschuldige meinen Sarkasmus.. aber bitte schon allein Störer kann man auf so einen Parteitag treffen!
 
 
+8 # Diolabu 2011-06-07 19:39
Wer bei der Freiheit Mitglied werden will muss angeben ich welchen Parteien er vorher war.
Wer je in einer Partei wie der NPD war, kann niemals eintreten (Nur wenn das Mitglied dies verschwiege, doch dafür kann die Freiheit nichts)!
 
 
+7 # Politikus 2011-06-08 01:02
es gibt keine NPD-Leute in der Freiheit. Nicht einen! Die sind in die Pro-Bewegung gegangen und werden dort akzeptiert.
 
 
+2 # Norbert Gehrig 2011-06-09 11:04
Die Freiheit nimmt keinerlei Extremisten auf. Sprich keine von Linkspartei, keine NPD, keine Reps. Die Partei kann natürlich nicht verhindern, das bei der Anmeldung jemand lügt und die Partei vorsätzlich täuascht.

Eine Partei die als Hauptziel die Einführung der direkten Demokratie fordert, stößt natürlich auf die gebündelte Ablehnung der Alt-Parteien. Wie Mappus, CDU so schön vor der verlorenen Wahl sagte: "Ich will keine Volksabstimmung en. Ich weiß was dabei herauskäme."Der Vorstand von DF könnte auf die Maobibel einen Eid leisten, und würden dennoch als rechtspopulisti sch verleumdet. Forderungen wie Abzug aus Afghanistan, weg mit Hartz 4, geregelte Einwanderung nach Vorbild USA,Canada, keine Einwanderung in unser Sozialsystem, Kampf gegen den Rassismus gegen deutsche und die eindeutige pro Israelische Positionierung (Jerusalemer Erklärung)förde rn nicht die Sympathie. Auch das sich Menschen aus der CDU,CSU, SPD, FDP und sogar von den Grünen zusammenschließ en um eine neue Partei zu gründen, macht den etablierten Angst.Denn diese wissen, das ihre Politik der letzten 20 Jahre den wirtschaftliche n und sozialen Niedergang Deutschlands verursacht hat. Die Krönung ist der Atomaustieg bei gleichzeiter Verhinderung des Baus von Kohlekraftwerke n (z.B. Kraftwerk Staudinger), der Bau von Windparks, die aufgrund der Blockadepolitik der Grünen (Verhinderung neuer Stromtrassen)un sinnig sind.
 
 
-1 # DocTh 2011-09-22 22:21
na, woher kennst Du die denn??
 

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