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Donnerstag, den 17. November 2011 um 13:17 Uhr |
Kassel. Grundsätzlich begrüßt Kai Boeddinghaus, Mitglied der Vollversammlung der IHK Kassel und Mitglied des Haushaltsausschusses der IHK, die Entscheidung der Vollversammlung eine weitere Beitragssenkung vorzuschlagen. Boeddinghaus weist am Donnerstag angesichts der Millionenrücklagen und Millionenüberschüsse der Kammer aber darauf hin, dass die anvisierte Beitragssenkung weit hinter dem Möglichen zurückbleibt.
"Allein für das laufende Jahr wird die IHK rund 1,6 Millionen Euro mehr einnehmen als veranschlagt", so Boeddinghaus. Dass der Vorschlag, dieses Geld den Unternehmen durch eine rückwirkende Beitragssenkung unmittelbar gutzuschreiben, wurde mit dem erhöhten "bürokratischen Aufwand" abgelehnt. "Gerade eine IHK, mit dem Anspruch flexibler und unbürokratischer als der Staat reagieren zu können, muss in der Lage sein, solche enormen und ungeplanten Überschüsse auch unmittelbar an die Unternehmen auszuschütten", so Boeddinghaus.
Er verweist darauf, dass z.B. die IHK Hannover seit Jahren ein solches Verfahren erfolgreich praktiziert. Angesicht von Rücklagen der Kammer, die bei fast 100 Prozent der Betriebsaufwendungen lägen, bliebe die Beitragssenkung auch vom Volumen weit hinter den Möglichkeiten zurück. (alw/pm)
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