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Freitag, den 03. Februar 2012 um 09:20 Uhr |
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Witzenhausen. Auch die beißende Kälte kann den etwa 40 Wartenden vor den Türen der Tafel in Witzenhausen nichts anhaben. "Zu uns kommen Menschen aus der gesamten Region, bei denen das Geld nicht ausreicht, um sich für den ganzen Monat mit Lebensmitteln zu versorgen", erläutert Renate Grimm, die Leiterin der Witzenhäuser Tafel dem Bundestagsabgeordneten Michael Roth.
Nicht selten sind es kinderreiche Familien, die ihre Regale zu Hause mit dem Nötigsten auffüllen möchten. Damit es gerecht zugeht, ziehen die Wartenden vor Einlass eine Wartenummer und können dann nacheinander für einen Euro einkaufen.
Dabei ist die Tafel auf regelmäßige Spenden angewiesen. "Bei uns spenden sowohl viele Firmen aus der Region, aber auch die Kirchen und Privatpersonen", freut sich Renate Grimm. Aber nicht immer können sie den Menschen, die zu ihnen kommen, mit dem Nötigsten versorgen. Was nicht in den Regalen zu finden ist, das versuchen die ehrenamtlichen Helferinnen durch Spendenaktionen vor Supermärkten zu bekommen: "Mit unserer Aktion ,Kauf eins mehr' werben wir dafür, dass beim Einkauf zusätzlich länger haltbare Waren wie Nudeln, Reis, Zucker oder Mehl gekauft und uns gespendet werden." Sorgen bereitet dem Politiker Roth der oft unbedachte Umgang mit Lebensmitteln. "Wir werfen einen sehr großen Teil unserer Nahrung einfach weg oder vernichten sie", verweist Roth auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie und plädiert für einen sorgfältigeren Umgang mit Lebensmitteln. "Es mangelt uns nicht an ausreichend Nahrung, sondern daran, dass sie nicht richtig verteilt wird. Die Tafeln mit ihren engagierten Helferinnen und Helfern erinnern uns daran, dass es auch in unserer Überflussgesellschaft noch Mangel gibt", so Roth. (pm)
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Kommentare
Das stimmt leider, geht dann aber ein Landwirt zur Tafel und bietet der tafel ein Große Kiste mit Kartoffeln an dann bekommt der gesagt das er sie erst in 5kg Säcke packen muss, man kann ja den Leuten die kein Geld haben (warum wohl) nicht auch noch zumuten sich die Kartoffeln selbst aus der Kiste zu nehmen. Ein Anderer Landwirt hatte noch Kohl auf dem Feld der nicht der Norm Größe entsprach, dieser Dieser Landwirt hatte der Tafel angeboten das die Leute sich den Kohl vom Feld holen Können , Aber man kann den Armen Menschen doch nicht auch noch zu muten, sich auch noch für ihr essen zu Bücken.