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Feuerwehrführerschein für ehrenamtliche Einsatzkräfte Drucken E-Mail
Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 18:08 Uhr
Symbolfoto ©nh24Wiesbaden. Das Kabinett in Wiesbaden hat die Einführung des sogenannten Feuerwehrführerscheins beschlossen. Damit dürfen ehrenamtliche Brandschützer nach interner Schulung und Fahrprüfung mit ihrem Autoführerschein auch Feuerwehrfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen führen, wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte.

"Mit dem Beschluss haben wir praxisnahe und unbürokratische Möglichkeiten geschaffen, damit Freiwillige Feuerwehren auch künftig genügend Fahrzeugführer haben", sagte Innenminister Boris Rhein (CDU).

Seit 1999 durften Besitzer eines Autoführerscheins demnach keine Rettungsfahrzeuge in der Gewichtsklasse zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen mehr lenken. Dadurch seien den Rettungsdiensten Nachwuchsprobleme entstanden. Den Feuerwehrführerschein gibt es den Angaben zufolge neben Hessen bisher in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. (dapd-hes)
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Kommentare

 
+1 # Andreas 2012-02-09 16:04
Interne Schulung.....
So ein Schwachsinn, wer will denn bitte die "Interne Schulung" machen, der Wehrführer oder etwa der Gerätewart? Wenn das nicht von eine Fahrschule überprüft wird, so sollen wieder Personen die Verantwortung übernehmen die dafür überhaupt nicht Ausgebildet sind. Ich setze jedenfalls nirgendwo meine Unterschrift darunter, das soll doch der Herr Innenminister Perönlich bei jedem Anwärter machen......
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-4 # Horst 2012-02-13 12:51
Da sieht man mal wieder wie man sich Gesetze auslegen kann!Das Führerscheinrecht ist doch nicht umsonst geändert worden!Wer trägt denn die Verantwortung wenn was passiert? Die Gemeinden sollten den Feuerwehrleuten einen anständigen Führerschein bezahlen wenn diese solche Fahrzeuge führen müssen.Da geht es um Einsatzfahrten die schnell gemacht werden müssen.Und dann soll jemand der den PKW Führerschein hat mit Blaulicht durch die Straßen fahren ohne auch nur zu wissen wie sich so ein Fahrzeug verhält? Nicht umsonst ist die CE oder C1 Ausbildung in Fahrschulen so umfangreich!Dann braucht bald niemand mehr einen Führerschein, dann kann auch der der Mofa fährt ein Motorrad fahren ist ja eh ähnlich!Minister müsste man sein!
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+9 # Mark Pudenz 2012-02-13 14:41
Die Regelung des sogenannten Feuerwehrführerscheins ist absolut korrekt. Welche Gemeinde kann soviel Geld aufbringen, um jeden Freiwilligen Feuerwehrkameraden den Führerschein zu bezahlen. Abgesehen davon würde es gar nichts bringen, denn so oder so würden die Einsatzfahrzeuge ja nur im Rahmen einer Feuerwehrtätigkeit gefahren werden. Sprich in Einsätzen oder zu Übungsstunden. Und da macht es keinen Unterschied, ob man dafür einen richtigen Führerschein hat oder eben nur den FFW Führerschein. Die Fahrpraxis fehlt ohnehin bei den meisten. Der FFW Führerschein sieht hier im Landkreis eine Vierstündige Unterweisung mit Prüfungsfahrt und diversen Fahrmoderationen vor. Und Sonderrechtsfahrten lernen sie leider in keiner Fahrschule. Das Argument zählt hier also nicht. Der ADAC bietet solche Schulungen an. Die Fahrerschulungen zum Feuerwehrführerschein werden von ausgebildeten und beim Landkreis gemeldeten Fahrmoderatoren, wie ich es beispielsweise bin, durchgeführt. Hierzu gibt es ganz klare Vorgaben. Und von "Schwachsinn" Herr Andreas, kann absolut keine Rede sein. Setzen sie sich mit dem Thema vernünftig auseinander. Gerne stehe ich Ihnen diesbezüglich zur Verfügung, sofern man Sachlich und freundlich bleibt.
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-5 # Horst 2012-02-13 16:13
ok, dass Geld spielt eine Rolle wie immer.Trotzdem frage ich mich warum müssen Leute denn einen Führerschein machen und so viele Stunden Ausbildung hinehmen wenn eine 15 Min Einweisung reicht? Ich finde es ja gut, dass überhaupt wenigstens eine gemacht wird.( das sollte ja eine Schulung für die Sonderrechte sein)Ich persönlich frage mich einfach warum denn so eine Fahrschulausbildung in diesem Umfang mit Sonderfahrten,Prüfung am Fahrzeug Abfahrtskontrollen und rangiern überhaupt Sinn macht wenn man nach bedarf einfach sagen kann aus Kostengründen brauchst du das nicht fahr einfach so. Einweisung reicht! Nicht alle bei der Feuerwehr brauchen ja einen Führerschein, da reichen ja ein paar Leute die den haben. Wenn Gefahr in verzug ist kann ich das verstehen, da kann jeder Sonderrechte in Anspruch nehmen. Aber ich finde das ist eine Grundlegende Sache. Man kann sich aus Kostengründen doch nicht einfach über Gesetze stellen und sagen egal "kasse leer fahr so"
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+8 # Mark Pudenz 2012-02-13 18:53
@Horst: Was der Gesetzgeber sagt ist die eine Sache, dazu kann selbst ich nichts tun und ich bin sicherlich nicht mit allem einverstanden. Hier geht es darum, den Feuerwehrkameraden eine Möglichkeit zu geben, ihre Fahrzeuge in Ausübung ihrer Wehrtätigkeit zu bewegen. Dafür wurde ein Skript erarbeitet, an das sich inzwischen einige Länder richten. Und 15 Minuten Einweisung stehen gar nicht zur Debatte. Vier Stunden sind angesetzt. Ich sage auch nicht, dass jeder nach vier Stunden die gewichtigen Fahrzeuge 100% beherrscht. Das wäre traumhaft, aber völlig unrealistisch. Schau mal doch mal, mit deinem alten dreier darfst du sogar Schlepper fahren, selbst wenn du noch nie so ein Teil bewegt hast. Und das sogar ohne Einweisung und "Prüfung". Ich gebe zu, es ist eine schlüpfrige Sache. Aber es ist immerhin ein Weg in Zeiten knapper Kassen den Brandschutz sicher zu stellen. Und ja, es geht immer um das liebe Geld, leider...
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+1 # Andreas 2012-02-13 16:16
Fahrmoderator.... was bitte lassen sich die Gemeinden und dieser Staat noch alles Einfallen um Probleme zu lösen? Alles soll gemacht werden, aber keiner kann (will) irgendwas bezahlen.... Die Gemeinden sind verpflichtet den Brandschutz sicherzustellen, sie haben für entsprechende Ausbildung und auch für das Material zu Sorgen und nicht irgendein Schlupfloch im Gesetz zu suchen um mal wieder andere in die Pflicht zu nehmen. Was bitte hat denn der Herr "Fahrmoderator" für eine Ausbildung oder Fachkompetenz um Feuerwehrleute für Einsatzfahrten C oder C1 zu Unterweisen? Fahrlehrer? Wäre ja Wünschenswert- Schon Gewusst? - Einsatzfahrten mit Sondersignal haben ein 7,5 x höheres Risiko von Verkehrsunfällen, wohlgemerkt bei Leuten die den entsprechenden Führerschein Tatschächlich besitzen, ich nehme einfach mal an : Der Wert wird sicher NICHT sinken...
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+3 # Mark Pudenz 2012-02-13 19:13
@Andreas: Ich bin in einem zwei Wöchigen Lehrgang vom TüV Rheinland zum Fahrmoderator ausgebildet worden. HIerbei geht es nicht darum den Leuten zu zeigen, wie sie zu fahren haben - dazu sind Fahrschulen da - hierbei geht es sozusagen um Gefahrenabwehr. Also den Menschen Gefahrenquellen näher zu bringen, mit ihnen Lösungen für verschiedene Situationen zu erarbeiten aber auch Fahrübungen zu machen und vieles mehr. Schäden gering wie möglich zu halten könnte man als oberste Priorität nehmen. Und das Projekt vom TüV Rheinland hat nachweislich Erfolg. Es ersetzt aber in keiner weise eine Fahrschule. Und dabei ist es egal, ob es sich um einen LKW, Bus oder Sprinter bzw PKW handelt. Der Grundsatz bleibt der selbe. Und ob der Gesetzgeber jetzt ein Schlupfloch gefunden hat oder nicht, dass liegt nicht in meinem ermessen. Hierzu bitte an das Hessische Innenministerium wenden ;-)
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-6 # Andreas 2012-02-14 08:17
Auch ich fahre Profihaft Blaulicht Herr Pudenz, also darf ich mich erdreisten zu Behaupten das sie mit einen 2 Wöchigen Lehrgang sicher nicht geeignet sind . Das ganze gehört in die Hände von Fahrlehrern, aber wie gesagt- der Staat sucht und findet, und solange jemand "_Heiss" genug ist, und die Möglichkeit findet sich mit irgendeiner Funktion zu Profilieren wird das weiter Funktionieren, auf Kosten der Sicherheit, Gesundheit etc.....
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+4 # Mark Pudenz 2012-02-14 09:08
@Andreas: Lesen sie bitte den Artikel erneut durch. Es geht hier nicht um Sondersignalfahrten oder wer wie lange wie gut mit Blaulicht in der Gegend rum fährt. Es geht vielmehr darum, ausreichend Personal für den FFW Führerschein zu haben. Und das auf unbürokratische weise. So möchte es z.B. das Land Hessen. Im übrigen haben auch Fahrlehrer an diesem Lehrgang teilgenommen und konnten noch fleißig lernen. Und noch einmal: ein Fahrmoderator weißt sie auf Gefahren zur Schadensabwehr hin. Er zeigt ihnen, was sie vielleicht besser machen können, wie sich Unfälle vermeiden lassen und sensibilisiert ihre langjährige Erfahrung im Strassenverkehr. Er bringt ihnen sicherlich nicht das Autofahren bei. Und ihre Anspielung auf meine Funktion tut nicht not. Bleiben Sie statt dessen Sachlich ;-)
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+2 # Horst 2012-02-13 16:35
Da kann ich dem Andreas nur recht geben.Ich selber bin Fahrlehrer und bilde seit 25 Jahren diese Klassen aus und führe Weiterbildung für Berufskraftfahrer duch.Ich sehe jede Woche wie schwer es ist für Leute so einen Führerschein Prüfungsmäßig zu erwerben.Diese Ausbildung ist so Umfangreich und das nicht umsonst!Weil man gerade in diesen Klassen Sicherheit auf der Straße haben will! Gemeinden schießen Geld in alle Richtungen. Und an der wichtigsten Sache der Sicherheit sparen Sie. Wenn mir ein Polizeiwagen oder Krankenwagen mit Blaulicht entgegen kommt dann vertraue ich darauf das ein absoluter Profi am Steuer sitzt! Da sollte ein Führerschein das mindeste sein was der Fahrer hat!!!!
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+4 # Mark Pudenz 2012-02-13 19:06
@Horst: Ich arbeite seit 15 Jahren Hauptberuflich im Rettungsdienst. Und eins darfst du mir gerne glauben: Am Steuer eines Rettungsmittel, welches mit Blaulicht und Martinhorn angefahren kommt, sitzen längst keine Profis. Menschen wie du und ich mit zum teil sehr viel Erfahrung in Sachen Sonderrechtfahrten steuern diese Fahrzeuge. Darunter können aber auch blutige Anfänger sein, die gerade ihre Ausbildung machen. Die einzige Vorgabe ein solches Fahrzeug zu führen ist, dass man seinen Führerschein seit mindestens einem Jahr besitzt. Und durchaus schüttel selbst ich noch manches mal mit dem Kopf. Aber aller Anfang ist bekanntlich schwer...
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+4 # Mario 2012-02-13 17:37
auch auf die Gefahr hin,dass hier alle gleich wieder aufschreien und schreiben....und und und....aber eines ist doch ganz klar,man kann doch eine solche gewichtige Sache nicht mit einer vierstündigen Unterweisung mit anschliessender ? Prüfungsfahrt von einem Fahrmoderator-was das auch immer bedeutet- abnehmen lassen....also Leute das ist absoluter Quatsch...ich hab vor Jahren den LKW-Führerschein -im übrigen auch nur für die Feuerwehr-gemacht und wenn ich dran denke was es da alles zu lernen und zu fahren gab...hat auf jeden Fall länger gedauert als 4 Stunden.....Ich denke solch Abnahmen müssen durch einen sachkundigen Fahrprüfer abgenommen werden und nicht von irgendwelchen Moderatoren....
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+30 # Kopfschüttler 2012-02-13 18:31
Glücklich darf sein, wer den alten "Dreier" vor ´99 gemacht hat:
Er darf an seinen PKW jeden Anhänger anhängen ohne Zusatzschein und bis zu 7,49Tonnern bewegen ganz ohne Zusatzstunden....
Da fragt man sich, ob die Menschheit in den letzten Jahren dümmer geworden ist oder ob da einfach mal wieder der Amtsschimmel wiehert.....
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-9 # Horstll er mal allen 2012-02-13 22:57
Ja klar, ich verstehe die Problematik ja! Es geht aber gerade darum das man sich Dinge auslegt wie sie gerade in das Zeug passen! Fährt der Ottonormalverbraucher ein Fahrzeug wofür er keinen Führerschein hat dann wird er mit voller Härte bestraft! Und hier beschließt ein Minister gerade mal ebend das dass Führerscheinrecht in diesem Fall außer Kraft gesetzt wird! Das ist gegenüber allen Anderen einfach nur eine Sauerei!Ich frag mich was das soll? Dann soll Er mal erklären warum??? und Alle sind doch gleich? Dann hätten die das Recht so lassen sollen mit 7,5t Zgg für Alle. Mir tun die Leute Leid die den Führerschein machen mussten um Ihr Geld damit zu verdienen!Die müssen durch Prüfung und Ausbildung! Und müssen 2000€ oder so dafür hinlegen!
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+3 # Marc Dickey 2012-02-14 08:04
Dieser Führerschein ist kein Vorteil für die Feuerwehrangehörige, er ist auch kein Vorteil für die Feuerwehren. Die einzigen die wirklich davon profitieren sind die Städte und Gemeinden.

Die Städte und Gemeinden sparen sich so die Finanzierung der Führerscheine für ihre Feuerwehrangehörigen. Dabei tun sie auch noch so als wäre der Mangel an Fahrern über Nacht gekommen. Die "neuen" Führerscheinklassen gibt es seit über 10 Jahren, bekannt waren die geplanten Änderungen schon vor 20 Jahren.

Hätte man damals angefangen jährlich einige wenige Führerscheine zu bezahlen, wären heute mehr Fahrer zu Verfügung - und das zu einem jährlichen Betrag, der in einem Kommunalhaushalt wahrlich als Peanuts zu bezeichnen wäre.

Das Schlimme ist nicht der Wunsch nach dem Sparen, schlimm ist, daß dies auch noch zu lasten der Sicherheit passiert.

Die Feuerwehrangehörigen brauchen keine verringerte Fahrausbildung, sie hätten eigentlich über den normalen Führerschein hinaus ein weitere, bessere Ausbildung benötigt. Nur so kann das Risiko von Sonderrechtsfahrten minimiert werden.
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+3 # Thorsten A . 2012-02-15 16:12
der hat vorteile und zwar das in den dorffeuerwehren mangel an fahrern herscht und aus diesem grund finde ich es eine gute sache und ich denke auch die die hilfe brauchen sind dankbar dafür , die fahrerlaubnis ist sowiso nur für den ffw dienst und nix anderes und noch was einer der die klasse ce bei der ff gemacht hat ist nicht gleich ein guter fahrer und wenn er pech hat fährt er manchmal ein ganzes jahr nicht
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-6 # Marc Dickey 2012-02-15 16:22
Wenn die Gemeinde Fahrer will, dann soll sie welche auf regulärem Weg ausbilden lassen. Hätte man das die letzten Jahre gemacht, hätte man jetzt genug.

Übrigen: Man komme mir jetzt bitte nicht mit klammen Kassen. Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Kommunen. Solange also noch Geld für Kannaufgaben da war (und sei es nur der Betrieb des Dorfbrunnens), dann braucht mir keiner was vorheulen.
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+4 # Mark Pudenz 2012-02-15 17:23
Richtig, eine Aufgabe der Kommunen. Und dabei haben Länder und Kommunen einen Weg gefunden, und somit ihr Soll erfüllt, wie man den Feuerwehrdienst aufrecht erhalten kann. Ist doch Prima. Groß wäre doch das Geschrei, wenn man die Feuerwehr bräuchte und niemand fahren dürfte. Täte man alle zur Fahrschule schicken, dürfte man den Führerschein ja auch Privat nutzen und unter umständen einen Beruf damit nachgehen. Und das liegt nicht im Interesse einer Gemeinde oder eines Landes. Das liegt nur im Interesse von denen, die den Hals nicht voll genug bekommen und hier nur am rummosern sind. Nochmal: Durch den FFW Führerschein für "Dienstliche "zwecke ist allen geholfen und das Konzept ist absolut korrekt. Seit froh das es diese Regelung gibt. In anderen Landkreisen überlegt man bereits Wehren abzuschaffen - aus Kostengründen. Und das ist bereits ein Thema aus Mitte der 90. Jahre! Beschwerden nimmt außerdem das Hessische Innenministerium, Abt. Brandschutz, gerne entgegen.
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-7 # Marc Dickey 2012-02-15 18:21
Das man überlegt die Feuerwehrstandortstrukturen zu optimieren ist nur richtig und gut - hat aber im Grundsatz damit nichts zu tun.

Die gewählte Lösung des Führerschein-light ist reine Augenwischerei! Man gefährdet damit sowohl Feuerwehrangehörige als auch die Bevölkerung!

Der Inhaber des Dienstführerscheins hat als weniger Ausbildung und vermutlich auch nur ein Bruchteil der jährlichen Fahrleistung eines Regelfahrerlaubnisinhabers, dennoch soll er dann nachdem er nachts um 3 aus dem Schlaf gerissen wurde das Fahrzeug in der Regel noch unter Nutzung von Sonderrechten sicher beherrschen können. Unrealistisch!

Wenn man in einer kleinen Wehr mit sagen wir mal 25 Feuerwehrangehörigen und einem TSF-W jedes zweite Jahr einen Feuerwehrangehörigen den Führerschein finanzieren würde, dann hätte statistisch gesehen irgendwann fast jeder einen Führerschein. Selbst alle drei Jahre einer würde eigentlich ausreichen.
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+2 # Mark Pudenz 2012-02-16 12:39
Es gibt viele Argumente für oder gegen eine Schließung von Wehren. Ich persönlich halte eine Schließung für quatsch, dabei bin ich nicht einmal ein ein Feuerwehrmann.

Und jetzt komme ich als Fahrmoderator ins Spiel: Wenn Sie sich Nachts um drei nicht in der Lage fühlen ein Fahrzeug, egal welcher Klasse, zu führen, haben Sie nichts hinter dem Steuer verloren! Das wäre tatsächlich grob Fahrlässig und unverantwortlich gegenüber ihrer Besatzung. So viel zu ihrer Aussage, es sei unrealistisch. Denken Sie bitte einmal gründlich darüber nach. Selber fahre ich fast regelmäßig zu diesen Uhrzeiten zu Einsätzen. Doch ich fahre nicht los, bevor ich mich nicht in der Lage dazu fühle. Notfalls muss mein Kollege fahren wenn es eilig ist. Eigenschutz ist auch ein Thema der UVV die sie einmal im Jahr in ihrem Verein vorgetragen bekommen sollten.

Bezüglich der Finanzierung eines "echten" Führerscheines reden Sie doch mal mit ihrem Bürgermeister oder Magistrat. Vielleicht haben Sie ja Glück und können zumindest Anteilsweise Kosten erstattet bekommen... Ein Versuch wäre es Wert ;-)
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-7 # Andreas 2012-02-16 15:23
Es kommt eh soweit das die kleinen Wehren zusammengelegt und/oder Geschlossenen werden, so schlimm das ist aber darauf zielt nun mal fast alles ab. Aber nochmals zu Ihnen Herr Pudenz: Warum Verteidigen Sie denn mit allem Nachdruck diese Regelung wenn sie doch gar nicht persönlich als FW Angehöriger Betroffenn sind? In Ihrem Rettungsdienstberitt fahren doch nicht etwa Paraktikanten, Bufdis oder Hauptamtliches Personal ohne regelkonformen Führerschein einen RTW über 3,5 t?? Womöglich noch mit ihrer "Einverständnis" als Fahrmoderator....? Das wäre aber sehr unschön
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+3 # Mark Pudenz 2012-02-16 16:17
Andreas... Ob ich persönlich als Feuerwehrmann betroffen bin oder nicht, tut hier gar nichts zur Sache. Sie haben das Thema voll verfehlt. Gerne erkläre ich es Ihnen aber erneut: Es geht um eine angemessene Regelung für FFW Angehörige, dass diese ihre FFW-Fahrzeuge über 3,5t fahren dürfen. Es geht hier nicht um meine Person. Ich halte diese Regelung für absolut korrekt. Daher "verteidige" ich diese mit "Nachdruck", wie sie es bezeichnen. Ich darf, wahrscheinlich im Gegensatz zu Ihnen, den FFW Führerschein abnehmen. Und da ich ein gesteigertes Interesse daran habe, dass dies vernünftig geregelt ist und vernünftig durchgeführt wird, können Sie davon ausgehen, dass sich meine Meinung diesbezüglich nicht ändern wird. Und wer oder was in meinem Rettungsdienstbereich RTWs bewegt, ist wieder am Thema vorbei... Man lernt eben nie aus Andreas...
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0 # Kopfschüttler 2012-02-17 07:47
Die Komunen drucken das Geld nicht, das zahlt der Seuerzahler, min Jung!
;-)
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+5 # Ch. H. 2012-02-16 16:04
Ich finde es wirklich klasse, wie sich hier über den "Feuerwehrführerschein" aufgeregt wird.
1. Mark, hier bekommst du eh kein Recht.
jedes Wort ist zu viel getippt.
2. Ist es nicht so, daß jeder der diese Zusatzausbildung macht, mehr Erfahrung hat, als wir damals mit dem alten 3er Führerschein, ohne jegliche Zusatzausbildung???!!! Und wir durften auch 7,49 to. fahren...
Die 4 Std. sind das Minimum, wenn der Abnahmeberechtigte der Meinung ist, daß es nicht ausreicht, werden soviele Std. gefahren, bis es OK ist!
3. Übrigens ist der Führerschein nicht nur für die Feuerwehren vorgesehen, sondern soweit ich informiert bin für "alle nicht polizeilichen Hilfsorganisationen"!!!
also auch Rettungsdienst, THW, DLRG, Katastrophenschutz usw.!!!
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