| Gewerkschaft setzt Flughafen-Streik in Frankfurt fort |
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| Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 10:50 Uhr |
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Für den Mittwochvormittag kündigte Fraport eine Pressekonferenz mit dem Vorstandsvorsitzenden Stefan Schulte und Arbeitsdirektor Herbert Mai an. Zum Inhalt wollte sich Schweitzer zunächst nicht äußern. Die Situation zwischen den Tarifparteien gilt verfahren. Gespräche gab es seit beginn des Ausstands in der letzten Woche keine. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hat die Arbeitsniederlegung bis Freitag um 23.00 Uhr angesetzt. Die GdF wirft Fraport vor, mit dem Einsatz von Ersatzpersonal die Sicherheit der Fluggäste zu gefährden. Sie kritisiert, viele Ersatzkräfte hätten nur eine Kurzausbildung von zwei Tagen hinter sich, während dafür normalerweise sechs bis sieben Monate erforderlich seien. Das sei jenseits der Legalität. Fraport weist die Vorwürfe zurück. Umstritten ist die Höhe der GdF-Forderungen im Schlichterspruch, den Fraport abgelehnt hatte. Der Flughafenbetreiber spricht von überzogenen Lohnerhöhungen bis zu 70 Prozent, dabei rechnet er aber auch Forderungen nach höheren Zulagen und geringerer Arbeitszeit mit ein. Die Gewerkschaft widersprach dem und erklärte, es gehe um Lohnsteigerungen von maximal 28 Prozent über komplette vier Jahre. (dapd-hes) Mehr zum Thema lesen Sie hier: Tarifstreit am Frankfurter Flughafen wird härter Streik am Flughafen Frankfurt bringt keine Annäherung im Tarifkonflikt |
















