|
Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 17:52 Uhr |
|
Schwalmstadt. 250 Unterschriften von Mitarbeitern, mit der Forderung nach einem Tarifvertrag versehen, übergab die ver.di Betriebsgruppe dem neuen Geschäftsführer der Asklepios Schwalm Eder-Kliniken, Dr. Eibe Hinrichs. Mit ihren Unterschriften fordern die nichtärztlichen Mitarbeiter die Geschäftsführung auf, Verhandlungen über einen Tarifvertrag für die 600 Beschäftigten aufzunehmen, so die Gewerkschaft am Donnerstag.
„Seit 2009 hat es keine Lohnerhöhung gegeben, neue Beschäftigte werden nach einem Tarifvertrag bezahlt, der mit der Vereinigung DHV/medsonet abgeschlossen wurde, dem das Arbeitsgericht Hamburg die Tariffähigkeit abgesprochen hat“, so ver.di in einer Mitteilung. Das nichtärztliche Personal der Asklepios-Klinikiken im Schwalm-Eder-Kreis verdient deutlich weniger, als bei öffentlichen Kliniken oder privaten Betreibern, mit denen ver.di einen Tarifvertrag abgeschlossen hat, sagt ver.di.
„Es ist nicht akzeptabel, dass Personal in den Kliniken in Kassel oder Marburg/Gießen und vielen anderen umliegenden Krankenhäusern wesentlich besser gestellt ist, als die Beschäftigten der Asklepios Schwalm-Eder-Kliniken“, so ver.di.
Für das ärztliche Personal gilt bereits ein mit dem Marburger Bund abgeschlossener Tarifvertrag. (pm/alw) |