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Flüchtlinge besuchen den Hessischen Landtag Drucken E-Mail
Freitag, den 15. Juli 2016 um 10:15 Uhr

©Foto: privat | nhWiesbaden | Kassel. Die Kasseler Landtagabgeordnete Karin Müller (GRÜNE) lud eine Gruppe von jungen Flüchtlingen in das Landesparlament in Wiesbaden ein.

Aus Kassel waren die Besucher angereist, die im Rahmen des Projekts „Meine Chance – Junge Flüchtlinge auf dem Weg zur Ausbildung“ im Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes Nordhessen-Kassel e.V., dabei sind, den Hauptschulabschluss zu erwerben. Da das Feld Politik einen Unterrichtsschwerpunkt bildet, war die Möglichkeit, eine Plenardebatte im Hessischen Landtag live zu erleben, eine hervorragende Ergänzung des Lehrplans.

Karin Müller freute sich über diesen Besuch und dankte dem Initiator, Wolfgang Ehle, der sich ehrenamtlich beim Jugendmigrationsdienst engagiert sowie bei der Klassenlehrerin Elena Sergeeva, die die Gruppe in den Landtag begleitet hat. „Es ist ein guter Schritt in der politischen Bildung dieser jungen Menschen, den Hessischen Landtag zu besuchen und dabei Informationen über unser demokratisches System zu erhalten“, begrüßte Müller die Gäste. Nach Ankunft auf dem Wiesbadener Schlossplatz gab es für die Gruppe zunächst eine Führung durch das Nassauer Stadtschloss. Bevor es auf die Besuchertribüne der Plenarsitzung ging, folgte eine kleine Einführung in die Zusammensetzung, die Aufgaben und Funktionen des Landesparlaments. Direkt im Anschluss stand dann die einladende Landtagsabgeordnete Karin Müller selbst für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. In dem Gespräch zeigte sich,  dass die Dauer der Asylverfahren ein großes Problem für die Flüchtlinge ist. „Es kann nicht im Interesse unserer Gesellschaft sein, das hochmotivierte junge Menschen oft über ein Jahr auf ihre Asylentscheidung warten müssen. Das muss sich ändern um schnell Klarheit über den Aufenthaltsstatus zu erlangen“, fordert Müller.

„Es ist eine herausfordernde Aufgabe und ein großer Beitrag, die viele Ehrenamtliche leisten, damit Integration schneller gelingen kann. Die zu uns kommenden Schutzbedürftigen brauchen diese Art von Unterstützung, um sich so schnell wie möglich zu Hause zu fühlen und unsere Kultur und Gesellschaft kennen und schätzen zu lernen“, stellt Müller fest. Elena Sergeeva bedankte sich im Namen der Klasse und der ehrenamtlichen Lehrer für die Gastfreundschaft und betonte, dass man das praktische Erleben demokratischer Abläufe gar nicht hoch genug einschätzen kann. (pm)

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Kommentare

 
+24 # uli 2016-07-15 11:25
Berichte aus dem Propagandaministerium.

Und die rosa Sonne stand hoch am Himmel !
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-23 # Schewardnadse 2016-07-15 11:51
Bierchen Uli?
Nicht das der Pegel sinkt.
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