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Willkommenslotse soll Betrieben bei der Integration von Flüchtlingen helfen Drucken E-Mail
Montag, den 20. März 2017 um 15:22 Uhr

Reinhard Hellwig (Mitte) ist der Willkommenslotse. Er  unterstützt  Betriebe, die Flüchtlinge einstellen oder ausbilden wollen. Links Kreishandwerksmeister Frank Dittmar. Rechts Geschäftsführer Jürgen Altenhof. ©Foto: Wolfgang Scholz | nhHOMBERG/EFZE. Die Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder hat seit Anfang Februar Reinhard Hellwig als Willkommenslotse eingestellt. Der Willkommenslotse soll klein- und mittelständische Betriebe unterstützen, die Flüchtlingen Arbeit oder Ausbildung anbieten.

Kreishandwerksmeister Frank Dittmar betonte, dass der Blickpunkt eindeutig auf die Unterstützung der Betriebe gerichtet ist. „Wer einen Flüchtling einstellen will, der wird erst gelobt, dann kämpft er mit Behörden und viel Bürokratie sowie rechtlichen und tariflichen Hürden. Für familiengeführte, mittelständische Unternehmen oft kaum durchschaubar und damit oft der Integrationskiller Nummer 1“. Genau an dieser Stelle soll der Willkommenslotse helfen.

Dittmar lobte das Bundeswirtschaftsministerium und den Zentralverband des Deutschen Handwerks, die diese Möglichkeiten geschaffen haben, um eine Wegbegleitung der Betriebe zu ermöglichen. Schließlich sind es gerade die mittelständischen Unternehmen, die den Geflüchteten eine Chance geben. Nachdenklich macht ihn aber, dass es so einer Stelle bedarf, um sich im deutschen Behördendschungel zu recht zu finden.

Jürgen Altenhof, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder, kündigte den Ausbau der Aktivitäten an. Ähnliche Probleme haben Betriebe, die Menschen mit Migrationshintergrund einstellen oder ausbilden wollen. Dafür soll ab Juni eine weitere Stelle geschaffen werden, um die Betriebe auch dabei zu unterstützen. Altenhof betonte, dass die Kreishandwerkerschaft die Betriebe damit aktiv bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels im Handwerk unterstützen will.

Zur Person: Reinhard Hellwig ist gelernter Bankkaufmann und Berufsbetreuer. Er wohnt in Nassenerfurth und seit vielen Jahren ehrenamtlich Tätig. Seit Februar 2017 ist er der Willkommenslotse im Schwalm-Eder-Kreis

Kontakt: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder, Tel. 05681 9881-76. (pm)

www.handwerk-schwalm-eder.de

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Kommentare

 
-3 # Wir 2017-03-23 14:33
Ihr habt doch echt nen Vogel! Was muss noch alles für die Integration dieser Menschen getan werden. Wer wil findet seinen Weg von selbst!
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-6 # uli 2017-03-23 15:22
zitiere Wir:
Ihr habt doch echt nen Vogel! Was muss noch alles für die Integration dieser Menschen getan werden. Wer wil findet seinen Weg von selbst!

Das Problem ist, da will keiner. Selbst 2 mal kläglich gescheitert. Hier wird wieder nur auf Kosten der Allgemeinheit Geld in den Sand gesetzt. Und der Eine der wirklich will, der findet seinen Weg. Da haben Sie Recht. (Eigentlich müßte bei den Negativbewertun gen hier eine rosa Zahl erscheinen.)
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-4 # Bürger 2017-03-23 15:11
Einem Bäckergesellen wird zum Ende der Probezeit gekündigt. Begründung: Nicht genügend Arbeit. Danach erfährt er von ehemaligen Kollegen, dass sein ehemaliger Chef einen Migranten eingestellt hat der mit öffentlichen Mitteln gefördert würde.
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-7 # uli 2017-03-23 17:19
Und der ersetzt einen Gesellen ? Da wurde aber die Stecknadel im Heuhaufen gefunden.
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+4 # Leerzeichen?! 2017-03-23 20:25
Lassen Sie ihn seine Geschichte doch erfinden wie er will. :D
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+2 # franz muenchinger 2017-03-24 09:54
tja mein lieber,der migrant hat wohl mehr ehrgeiz und einsatzbereitsc haft gezeigt.
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-11 # Bürger 2017-03-23 15:12
Seit Februar 2017 ist er der Willkommenslots e im Schwalm-Eder-Kreis.

Qualifikationsvoraussetzungen?
Öffentliche Stellenausschreibung?
Bezahlung?
Parteiangehörigkeit?
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+11 # Schwälmer 2017-03-23 20:28
Eine Stellenausschre ibung hat es gegeben, Qualifiziert ist er uch Bezahlung und Parteizugehörig keit geht Sie nichts an. Der Bäckergeselle sollte vor dem Arbeitsgericht klagen, hat gute Chancen zu gewinnen, wenn es so war. Natürlich muss man helfen so weit es geht. Übrigens finden viele Asylbewerber ihre Zukunft in Deutschland, indem sie sich selbstständig machen. Wer zeitung liest konnte gestern leden wie ein Asylbewerber in Brandenburg aus geschredderter Pappe Gartenmöbel herstellt. Er hat inzwischen vier MItarbeiter und expandiert.
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-9 # uli 2017-03-23 20:43
Einzelfälle
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-12 # uli 2017-03-23 21:31
Da können noch so viele Verbrechen geschehen, für Diejenigen für die die rosa Sonne scheint gibt's kein trübendes Wölkchen.
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+6 # Heckeschwälmer 2017-03-24 11:27
Sie müssen gerade "Einzelfälle" anbringen! Wer verallgemeinert denn am laufenden Band???

Hören Sie erstmal auf, bei jeder Straftat sofort auf alle Flüchtlinge zu zeigen.

Wenn man die schwarzen Schafe als Standart darstellt, muss man auch die Positiven anerkennen!

Nicht alle Menschen sind gleich. Gott sei Dank, einer von Ihrer Sorte reicht!
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-5 # Bürger 2017-03-24 15:13
Danke. Jetzt sind meine Fragen beantwortet.

Die Frage der Parteizugehörig keit hatte Hintergründe - die aber in einem anderen Bereich des Kreises angesiedelt sind.
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-3 # Bürger 2017-03-24 15:20
Gegenbeispiele:
Bin hier weil ich Geld verdienen will, keine Verfolgung oder andere Probleme, eigenes Haus im Wert von 100 000 € in Pakistan. Verheiratet. Eine Frau in Spanien.

Bin hier ohne Probleme in Afghanistan zu haben. In Italien und Frankreich schon mal abgelehnt worden.

Bin hier ohne Papiere. Angebot für Deutschkurs und Ausbildung auf den Weg gebracht. Liegt die ganze Zeit und tadelt auf der Couch. Seit etwa 14 tagen nicht mehr in der Wohnung.

Verfolgt, krank. Nimmt Arzttermine nicht wahr. Wohnungsangebot e Besichtigung nicht durchgeführt, mir ehrenamtlicher Hilfe Angebot sich bei der Feuerwehr einzubringen. Nie hingegangen.

Alles aus persönlicher Erfahrung der letzten 3 Monate.
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+2 # Heckeschwälmer 2017-03-24 11:30
Siehe Schwälmer. Und in der AFD wird er wohl nicht sein. Hoffentlich.
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Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist geschlossen.

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