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Kassel. Bereits zum dritten Mal trafen sich letzte Woche Fanverantwortliche des KSV Hessen Kassel sowie Vertreter der Polizeidirektion Kassel und der Bundespolizei. Eingeladen hatte der Erste Polizeihauptkommissar Rainer Paul, stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion Kassel, zusammen mit dem "Fankundigen Beamten", Wolfgang Denk.
Grund des mittlerweile traditionellen Treffens war die Analyse der abgeschlossenen Hinrunde sowie der Ausblick auf die restliche Spielzeit des KSV. Neben der Analyse einzelner Spielbegegnungen, standen die Informationen rund um die Gefahren der Pyrotechnik im Mittelpunkt des diesjährigen Halbzeitgespräches.
Erfreulich stellte Rainer Paul heraus, dass es in der abgelaufenen Hinrunde keine verletzen Personen durch Böller gegeben hat.
Entgegen dem bundesweiten Trend, gab es im Bereich der Bahnreisen zu Fußballbegegnungen seitens der Bundespolizeiinspektion Kassel keine Feststellungen. Letztmalig vor zwei Jahren erlitten zwei Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel Verletzungen durch im Bahnhof gezündete Böller.
Ein Informationsfilm der Bundespolizei der eindrucksvoll über die Gefahren von missbräuchlich verwendeter Pyrotechnik aufklärte, unterstrich die konsequente Haltung der Polizei.
Aus landespolizeilicher Sicht kam es im Bereich rund um das Auestadion bei den Begegnungen gegen Waldhof Mannheim und Eintracht Frankfurt II zu einigen Straftaten, insbesondere wegen
Körperverletzungs- und Sachbeschädigungsdelikten. Der Polizei gelang es durch kommunikatives Einwirken, einer konsequenten Fantrennung, aber auch durch notwendig gewordene Ingewahrsamnahmen erkannter Störer die Einsatzlagen zu bewältigen. "Wir setzen auf Differenzierung und Desolidarisierung. Gegen Straftäter wird konsequent eingeschritten", so der stellvertretende Leiter der Polizeidirektion Kassel, Polizeirat Marco Bärtl. Die übrigen Begegnungen verliefen weitestgehend störungsfrei.
"Die Sicherheit der Menschen hat höchste Priorität!", sagte Rainer Paul. Weiterhin Leitlinie aller Beteiligten bleibt: Ächtung von Gewalt gegenüber Personen und Sachen sowie der missbräuchlichen Verwendung von Pyrotechnik und Böllern, Alkoholgenuss statt exzessiven Konsums und keine Solidarität mit Straftätern.
Im Bereich der Bundespolizeiinspektion Kassel hat es in der abgelaufenen Hinrunde nur vereinzelte Straftaten gegeben.
Teilnehmer der Besprechung:
Seitens der Polizeidirektion Kassel waren Polizeirat Marco Bärtl und Polizeihauptkommissar Thomas Tampe zusammen mit den "Szenekundigen Beamten" Andreas Ströh und Peter Albert mit von der Partie. Als Vertreter der KSV-Fans waren Markus Lämmer und Mirco Pontius der Einladung gefolgt. (ots) |