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@Polizei_NH: Folgen Sie uns! Drucken E-Mail
Dienstag, den 21. April 2015 um 16:06 Uhr

Polizeivizepräsident Konrad Stelzenbach, Uwe Papenfuss und Polizeipräsident Eckhard Sauer geben den Startschuss ©Foto:  nh24 | Rainer SanderPolizei Nordhessen nutzt Soziale Netzwerke
Kassel | Nordhessen
. Die polizeiliche Aufforderung „Folgen Sie uns…“ hat seit heute eine weitere Bedeutung. „Folgen Sie mir unauffällig!“, heißt es ab sofort bei Twitter, wenn Beamte den dortigen Kanal unter @Polizei_NH nutzen, um zu informieren, zu steuern, zu kommunizieren. Also: „Follow me!“

Die Frankfurter Polizei twittert seit einiger Zeit als erste in Hessen, hat bei den EZB-Demonstrationen (Blockupy) das Medium intensiv genutzt, positive Erfahrungen gesammelt und inzwischen fast 30.000 Follower, erklärte Polizeipräsident Eckhardt Sauer heute bei einer Pressekonferenz in Kassel. Nun ist die Polizei in Nordhessen als zweite in Hessen ebenfalls soweit.

Eine Arbeitsgruppe im Polizeipräsidium hat die Sozialen Netzwerke analysiert und die Notwendigkeit, aber auch die Chancen erkannt, diesen Bereich des Internets zu nutzen. Wer nutzt was? So lautete eine Frage und die Antwort war: Twitter nutzen die Jüngeren, Facebook vornehmlich die Älteren. Das Resümee für die Projektgruppe: Erst einmal wird nur getwittert, Facebook kommt später. Wobei schon länger eine Fahndungsseite der Hessischen Polizei bei Facebook existiert. Also ganz neu ist das Thema Social Media für die Polizei im Bundesland also nicht.

„Schnell sprachfähig sein!“ – Fußball und Hessentag im Fokus

Großes Medieninteresse ©Foto: nh24 | Rainer SanderUwe Papenfuss, Leiter im „Abteilungsstab Einsatz“ erläutert die Motivation: „Wir müssen sehr schnell sprachfähig sein. Seit der WM 2006 ist deutlich, wie erfolgreich dialogorientierte Kommunikation sein kann und Twitter ermöglicht schnelle Informationen auch ohne direkten Kontakt. Die Berliner Polizei hat bereits Erfahrungen, große Einsätze über Twitter zu kommunizieren. In Nordhessen geschieht das zunächst eher punktuell. Einzelne Fußballspiele im Auestadion, Großveranstaltungen wie das Skispringen in Willingen oder der anstehende Hessentag in Hofgeismar werden gute Einsatzfelder sein.

Das beginnt mit der Steuerung von Parkplatzsituationen und damit auch der Lenkung von Verkehrsströmen und kann so weit gehen, am kommenden Wochenende im Stadion die Mannheimer Fans und die Kasseler auseinanderzuhalten. Den Fans zu twittern, dass sie noch im Block bleiben sollen, kann wirkungsvoller als eine Stadiondurchsage sein. Und Polizeipräsident Sauer weiter: „Vielleicht kann man sogar Situationen wie bei der Loveparade in Duisburg entschärfen und durch solche Maßnahmen verhindern!

Es twittern die, die mit Öffentlichkeitsarbeit Erfahrung haben

Der Ablauf im Tagesgeschäft ist klar. Nicht jeder twittert, sondern diejenigen Mitarbeiter, die Erfahrung haben und auch sonst im Polizeidienst mit Öffentlichkeitsarbeit befasst sind. Die Aussichten, dass man bald Anzeigen per Twitter erstatten kann, bleiben trübe. Dafür sind die Sozialen Netzwerke nicht geeignet.

„Also, folgen Sie uns auf: @Polizei_NH!“ (rs)

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Kommentare

 
+2 # schutzmann 2015-04-22 12:24
Vielleicht sollten wir mal twittern, dass es einem immwer mehr Mühe macht, seine Mitarbeiter zu motivieren. Null Lohnerhöhung für Polizisten in Hessen, ein Novum in Deutschland. Seit mehr als einem Jahrzehnt nicht erhöhte Schichtzulagen, die auf unterstem Niveau rangieren. Hessen trägt so langsam die rote Laterne. Die Gewerkschaften sind handzahm oder vielleicht gekauft?
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