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Hahn macht Hoffnung für den Wallgraben Drucken E-Mail
Mittwoch, den 31. Juli 2013 um 19:50 Uhr

Jörg-Uwe Hahn (links) am Mittwoch in der JVA Schwalmstadt ©Foto: Gerhard ReidtZiegenhain. Der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) hat am Mittwoch im Rahmen einer Wahlkampftour durch Hessen auch die Justizvollzugsanstalt in Ziegenhain besucht. Vorrangig ging es um die Besichtigung der neuen Abteilung für Sicherungsverwahrte, die mit entlassenen Straftätern aus Hessen und Thüringen besetzt werden wird. Drängender als der aktuelle Stand der Bauarbeiten hinter den Gefängnismauern ist aber der Zustand der Außenansicht der JVA und die Kampfmittelräumung im Wallgraben. So sehen das jedenfalls die Anwohner.

Der Minister bezeichnete die Kampfmittelräumung im Wallgraben als eine »sehr schwierige Geschichte«. Laut Hahn ist aber seit einiger Zeit eine Lösung in Sicht. So sei nun klar, dass das Land die Kosten übernehmen müsse, da es sich um Munition der Wehrmacht handelt. Sein Vorgänger Weimar hatte ihm noch versichert, dass der Bund die Kosten übernehmen muss. Obwohl ein Großteil der Mittel für die Kampfmittelräumung bereits im Haushalt zur Verfügung steht, wir nachgesehen, »ob nicht noch irgendwo Geld einzusparen ist«. Laut Hahn befinde man sich auf einer Marathonstrecke in der Stadionrunde. Eine Angabe, ob ein Hase oder eine Schnecke im Rennen ist, machte er nicht. Persönlich dränge ihn aber auch seine Frau, da sie selbst leidenschaftliche Anglerin sei, sagte der FDP-Minister.

Bei der Frage nach dem Eingangsbereich des »Kornhauses« und der schon seit mehreren Jahren andauernden Arbeiten an der Pforte sagte ein Mitarbeiter des hessischen Baumanagements, dass es aufgrund mangelnder Ausführung der Baufirmen vor zwei Jahren einen Baustopp gegeben habe. Nach einem Jahr müsse man einen Auftrag neu Ausschreiben, was zu einer weiteren Bauverzögerung geführt hatte. Geplant ist nun eine Stahl- /Blechtüre einzusetzen und dies auch zeitnah durchführen zu lassen.

Die Pläne für eine Verschönerung der Anstaltsmauer dürften hingegen der Vergangenheit angehören. Auf der historischen Streuobstwiese werden vermutlich Bäume gepflanzt, um die Mauer zu kaschieren.

(Gerhard Reidt/alw)

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