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Ein Wichtiger Beitrag für die Energiewende Drucken E-Mail
Donnerstag, den 30. Juli 2015 um 10:55 Uhr

©Foto: Archiv | nh24Ottrau | Schrecksbach. Startschuss für den Windpark „Die Gleiche“: Die EAM-Tochtergesellschaft EAM Natur GmbH hat am 29. Juli 2015 die Genehmigung für den Bau und den Betrieb von sechs Enercon E-115 Windenergieanlagen zwischen Immichenhain und Schrecksbach im Schwalm-Eder-Kreis erhalten.

Dies gaben die Energiegenossenschaft Schwalm Knüll e.G. und die EAM Natur am 30. Juli 2015 gemeinsam bekannt. Somit kann bereits im Oktober mit dem Bau des Windparks begonnen werden, der Mitte des kommenden Jahres fertiggestellt werden soll. Vorgesehen ist, dass die Energiegenossenschaft, die beiden Kommunen Ottrau und Schrecksbach sowie die EAM das Projekt gemeinsam umsetzen und sich an dem Windpark beteiligen. Die Investitionssumme beträgt insgesamt rund 30 Millionen Euro.

Ziel ist eine breite Bürgerbeteiligung

Die sechs Windräder verfügen über eine jeweilige Leistung von drei Megawatt  sowie eine Nabenhöhe von 149 Metern. Sie werden mit Erdkabel direkt an das Umspannwerk der EAM-Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte in Ottrau angeschlossen. „Auch wenn das Thema Windenergie derzeit nicht überall positiv aufgenommen wird – ohne die Nutzung der Windenergie wird die Energiewende nicht möglich sein, da sich mit ihr auf einer vergleichbar kleinen Fläche eine sehr große Menge an Energie erzeugen lässt“, sagte EAM-Geschäftsführer Thomas Weber. „Der Windpark wird daher einen bedeutenden Beitrag bei der Umsetzung der Energiewende im Schwalm-Eder-Kreis leisten.“ Dies betont auch Horst Kaisinger, Vorstandsmitglied der Energiegenossenschaft Schwalm-Knüll: „Eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung kann nur durch den Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglicht werden. Die umweltfreundliche Energieerzeugung liegt im Interesse des Klima- und Umweltschutzes und somit auch im öffentlichen Interesse. Daher ist es erfreulich, dass wir nun mit der Umsetzung unseres gemeinschaftlichen Windprojekts starten können.“ Ein weiterer Vorteil: Die zukünftigen Erträge des Windparks verbleiben in der Region, da durch die Energiegenossenschaft sowie die beiden Kommunen Ottrau und Schrecksbach eine möglichst breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort erreicht werden soll. Interessenten können sich im Internet unter www.schwalm-knuell-energie.de für eine Beteiligung am Bürgerwindpark registrieren.

Umfangreiche Maßnahmen zum Vogel- und Naturschutz

Die umfangreichen Planungen für das Projekt laufen bereits seit Ende 2012. So gab es beispielsweise zahlreiche Untersuchungen zu den vor Ort lebenden Vogel- und Fledermausarten, für die anschließend verschiedene Schutzmaßnahmen vorgesehen wurden. Auch wurde berücksichtigt, dass dauerhaft zu rodende Waldgebiete an anderer Stelle wieder vollständig aufgeforstet werden. Im September des vergangenen Jahres konnte schließlich der Genehmigungsantrag für das Projekt gestellt werden. „Bei der Umsetzung des Windparks werden wir jetzt natürlich darauf achten, dass wir so viele Aufträge wie möglich an Bauunternehmen aus der Region vergeben und so die regionale Wertschöpfung bei uns halten“, erklärte Ottraus Bürgermeister Norbert Miltz.

Seit Juli 2014 findet darüber hinaus eine Windmessung mit einem hochmodernen Messsystem statt, das Windgeschwindigkeiten in einer Höhe von bis zu 200 Metern erfassen kann. Auch wenn die vollständige Analyse der Daten noch nicht abgeschlossen ist, lassen erste Auswertungen auf eine jährliche Energieproduktion des Windparks von etwa 41 Millionen Kilowattstunden (41 GWh) schließen. Damit ließen sich knapp 12.000 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden pro Jahr versorgen. Ein großer Gewinn ist der zukünftige Windpark auch für die Umwelt. „Verglichen mit herkömmlichen Energieträgern verringern wir durch den neuen Windpark den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid jedes Jahr um etwa 25.000 Tonnen“, freute sich Schrecksbachs Bürgermeister Andreas Schultheis. (pm)

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Kommentare

 
-29 # Werner Kalbfleisch 2015-07-30 20:27
Endlich hat die Vernunft gesiegt .Die Mehrzahl der Bürger steht hinder der Windernergie .Von allen Agumenten dagegen war zum Schluß der Beton Verbau das Härteste .In den Munitionsbunker n im Wald von Hattendorf , Immichenhain sind Tausende von Tonnen Beton verbaut worden keiner hat je etwas dagegen gesagt .Noch etwas aus der Geschichte, Immichenhain hat schon vor 100 Jahren eine Winkraft Anlage zur Wasserversorgun g mitten im Dorf.
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+11 # Hermann Dirr 2015-07-31 15:17
Zitat:
...Noch etwas aus der Geschichte, Immichenhain hat schon vor 100 Jahren eine Winkraft Anlage zur Wasserversorgung mitten im Dorf.
warum wurde das eigentlich geändert und diese tolle Windkraftanlage durch Elektromororen erstetzt.

Vielleicht einfach ein wenig nachdenken.

Hier ein Zitat zur Schraberg Mühle in Herdecke von der Mühlen-Seite.

Zitat: "Die Windmühle, Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut, besteht aus einem massiven Unterbau mit einer aufgesetzten Holzkonstruktio n. 1905 wurde die Mühle durch den Einbau eines Motors windunabhängig. " Zitat Ende
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+22 # Hermann Dirr 2015-07-30 20:28
Was liefert der Windpark oder soll ich schreiben die Subventions-Abs chöpf-Anlagen, bei wenig Wind und Windstille, den 12.000 Haushalten?
Und sind in den 25.000 Tonnen eingesparten CO2 Ausstoß, die Verhinderung der CO2 Aufnahme der dann gefällten Bäume eingerechnet.

Wiso merkt der Bürgermeister von Schrecksbach nicht, dass er sich mit solchen Aussagen lächerlich macht. Wie viel CO 2 Ausstoß wurden durch 26.000 WKA schon eingespart und wo ist das dokumentiert?
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+24 # Werner Halbe 2015-07-31 07:45
eeg-stromkunden-auf-die-barrik…
Der vermeintliche Klimaschutz ist ein politisches Verbrechen und wird weiterhin scheitern. Der CO2-Einfluss auf das Klima ist bis heute wissenschaftlic h nicht belegt. Ein Aufruf gegen die Energiewende.

Von Klaus Peter Krause

Endlich, möchte man sagen. Endlich rafft sich eine angesehene Zeitung einmal auf, die Stromverbrauche r wegen der ruinösen „Energiewende“ auf die Barrikaden zu rufen. Getan hat es die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) in ihrer Ausgabe vom 5. Juli. Der Leitartikel von Lena Schipper im Wirtschaftsteil war überschrieben mit „Stromkunden auf die Barrikaden!“ Bislang ist diese Zeitung mit solcher eigenen Kritik an der Energiewende nicht gerade aufgefallen und das Mutterblatt Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) mit solchen Redakteuren wie Andreas Mihm (ami.) und Joachim Müller-Jung (jom.) schon gar nicht. Aber werden die Stromverbrauche r dem Aufruf folgen?

mmnews.de/.../. ..
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+31 # Thomas Schwalm 2015-07-31 09:09
Herr Kalbfleisch als gebürtiger Immichenhainer sollte durchaus wissen, dass die Mehrzahl der Bürger in der Region - nachgewiesen u.a. durch Unterschriftens ammlungen - gegen die Windenergie ist. Aber ein vor hundert Jahren mal im Ort befindliches, kleines Windrad zur Wasserförderung mit 6 Beton- und Metallmonstern mit jeweils mehr als 200 Metern Gesamthöhe zu vergleichen, sagt ja auch einiges über die Qualität des Gesamtbeitrages aus......
Und wie immer, wenn die Energiegenossen in Erscheinung treten, sind die beiden Bürgermeister vorne dabei. Miltz spricht ja beharrlich von "Wir", wenn es um den Windpark geht - "seine" Bürger kann er damit nicht meinen! Schon auffällig, dass er seine Argumente, mit denen er einen Windpark bei Ottrau verhindern will (hier wurde von der Gemeinde eine Umweltverträgli chkeitsprüfung gefordert!) nur 1000 Meter Luftlinie entfernt völlig ignoriert! Das Märchen vom wirtschaftliche n Nutzen für die Gemeinde kann er sich sparen. Er selbst wird schon wissen, was ihn persönlich dazu bewegt. Auf jeden Fall wird der weitere berufliche Werdegang des Bürgermeisters interessant zu verfolgen sein!
Aber warten wir es mal ab - Ich denke es wird Klagen geben (Auch von der Stadt Alsfeld), die Beteiligung der Gemeinden sind noch nicht sicher, insofern ist das Ding noch nicht durch. Dass jetzt seitens des Projektierers Druck gemacht wird, ist klar - schließlich lassen 2017 und die dann folgenden Änderungen beim EEG grüßen!
Ein letztes Wort zur Medienpolitik: Die Pressemitteilun g zum Gutachten über die Trinkwassergefä hrdung wird von NH24 seit 2 Wochen völlig ignoriert! Dahingegen hat die Veröffentlichun g der Energiegenossen offensichtlich nur wenige Minuten gedauert. So viel zu neutraler Pressearbeit!
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-28 # Werner Kalbfleisch 2015-07-31 12:48
Es tut mir leid das fast alle für die Windkraft sind .Wenn die eigene Gemeinde betoffen ist sucht man nach möglichkeiten es zu verhinden . Wäre es ein Atom - Endlager würde ich mich auch beteiligen .
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+24 # Thomas Schwalm 2015-07-31 14:51
Wo sind denn alle dafür? Die Reaktionen hier im Forum und auch die Aktivitäten in unserer Region, in Hessen und bundesweit sprechen ja wohl eine andere Sprache. Und noch mal: Es geht hier nicht um die Energiewende! Es geht darum, dass sich in unserer Landesregierung einige für Berlin qualifizieren wollen - mit einer Vorgehensweise, die nicht im Mindesten durchdacht und zielgerichtet ist. Hier werden stumpf Quoten erfüllt, um nachher irgendwelche Zahlen präsentieren zu können - und das unter dem Deckmantel grüner Energiepolitik! Dafür werden in Regionen Windparks geplant, die nachweislich nicht geeignet sind, betriebswirtsch aftlich zu arbeiten. Durch die EEG-Zulagen und Abschreibungen läuft das Ganze zwar in der Regel für die Projektierer einigermaßen rentabel. Gekniffen sind wir Bürger, die über Stromkosten, Steuern und mit einer verschandelten Umwelt gleich mehrfach bezahlen. Als Anwohner der Gemeinde Ottrau (Das warst Du übrigens auch mal!) finanziere ich dann auch noch - gegen meinen erklärten Willen - eines der Windräder mit! Das muss ich ja weder gut finden noch kampflos hinnehmen. Schlimm genug, dass es bei uns in der Gegend dann auch einige Leute gibt, die sich hinstellen, Nachbarn, Freunde, Verwandte und Wähler verkaufen und sich auf Kosten dieser und anderer die Taschen voll machen. Verkaufen deshalb, weil der Park nachweislich gesundheitsschä dliche Auswirkungen auf die Anwohner und die umwelt haben wird! Aber das ist ja egal, Hauptsache der eigene Vorteil ist hoch genug. Und Leute wie Du klatschen dann auch noch Beifall, weil sie an das Märchen von der auch so umweltfreundlic hen Windkraft glauben - und weil die einzige Alternative ja die böse Atomenergie ist! Schade dass immer noch zu viele nicht erkennen wollen, dass hier mit gezielter Rhetorik Ängste geschürt werden sollen, um die Akzeptanz zu erhöhen. Insgesamt kann ich in diesem Zusammenhang nur den Maler Max Liebermann zitieren, der 1933 gesagt hat: "Ich kann gar nicht so viel fr....., wie ich k..... möchte"!
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