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Mitglieder für langjähriges Engagement geehrt Drucken E-Mail
Montag, den 14. November 2016 um 22:38 Uhr

©Foto: privat | nhTREYSA. Um sich mit der Bundestagswahl 2017 zu befassen und langjährige Mitglieder für ihre Verdienste zu ehren, traf sich der SPD-Ortsverein Treysa am vergangenen Freitag zu einer Mitgliederversammlung.

»Vier Wochen nach der bitteren Niederlage bei der Bürgermeisterwahl in Schwalmstadt reflektierte die Versammlung natürlich auch den Wahlkampf der vorangegangenen Monate«, so der Ortsvereinsvorsitzende Patrick Gebauer am Montag in einer Pressemitteilung.

Im Parteivorstand und der Fraktion habe man das Ergebnis ausführlich analysiert. Um nach vorne schauen zu können, müsse man aber auch mit der breiten Basis darüber reden. »Dafür war die Mitgliederversammlung mit über 30 Anwesenden allein aus Treysa eine gute Gelegenheit«, meint Patrick Gebauer.

Im Anschluss an die lebhafte Diskussion, sprach der Kreisvorsitzende Dr. Edgar Franke.
Der Abgeordnete, der kürzlich mit einem fast einstimmigen Ergebnis erneut als Kandidat für den Bundestag gewählt wurde, spannte den Bogen von der Bürgermeisterwahl in Schwalmstadt zu Themen der Bundespolitik. In seinem Referat betonte er die arbeits-und sozialpolitischen Erfolge der großen Koalition, die es ohne die SPD nicht gegeben hätte: Rente nach 45 Beitragsjahren, Mindestlohn und weitere Verbesserungen für Beschäftigte in Zeitarbeit. Als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses ging Franke auf Verbesserungen für kleine Krankenhäuser auf dem Land und die aktuellen Verbesserungen in der Pflege ein.

Adolf Schäfer seit 50 Jahren Mitglied

Anschließend ehrte der Ortsverein seine Jubilare. Höhepunkt war dabei Adolf Schäfer, der über 10 Jahre Vorsitzender der SPD Schwalmstadt war. Er bekam für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der SPD die Goldene Ehrennadel angesteckt. Von 1972-1978 war er hauptamtlicher Stadtrat des neu gegründeten Schwalmstadts. Außerdem prägte Schäfer über 26 Jahre lang den Knüllgebirgsverein mit seinem Engagement. Auch in der Gewerkschaft ist er schon über 60 Jahre.

Für 40-jährige Treue zur Partei wurden Hans-Werner Carli, den viele als Musiker beim Albatross-Sextett kennen und Ernst George gewürdigt. George war über 30 Jahre lang Ortsvorsteher in Dittershausen und ist bis heute aktiv im Vorstand der SPD Treysa. Darüber hinaus engagiert er sich im Posaunenchor, bei der Rotkäppchen-Card und der Energiegenossenschaft Schwalm-Knüll.

Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft bekamen Ingrid Springer und Reinhold Kuchler, der dafür warb, sich auch außerhalb der Politik, zum Beispiel bei der AWO zu engagieren.

Patrick Gebauer dankte allen Jubilaren für ihre „Mitarbeit bei der Verwirklichung unserer gesellschaftlichen Ziele“ innerhalb und außerhalb der SPD, wie es in den Urkunden heißt, die er gemeinsam mit den Abgeordneten Edgar Franke und Regine Müller überreichte. (pm)

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Kommentare

 
+8 # hans 2016-11-15 11:00
Dank SPD ist diese Stadt so unattraktiv und mit viel Leerstand hoffentlich wird dass Pinhardt ändern
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+16 # muenchinger 2016-11-15 11:39
spd schon seit vielen jahren vom "rechten" kurs abgekommen und somit für den kleinen mann nicht mehr wählbar.
willy brand würde sich im grabe umdrehen wenn er das alles sehen könnte was die genossen alles so veranstalten im namen der "sozialdemokrat ie".
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+5 # Autsch 2016-11-15 21:43
Moment mal!! Die alleinige Verantwortung auf die SPD zu schieben greift definitiv zu kurz. Da gibt es noch eine andere "Volks"partei!!

Die spannende Frage wird sein, was die SPD aus der BGM-Wahl für Schlüsse zieht und welche Veränderungen sie vornehmen wird. Dass hier dringender Handlungsbedarf besteht dürfte unstrittig sein!!

Meine Empfehlung: 1. überdenken sie ihre Personalia!! Ein Neuanfang, und das ist nach der zweiten Niederlage in Folge notwendig,um die Glaubwürdigkeit sozialdemokrati scher Politik wieder herzustellen, funktioniert nur mit neuen Köpfen und Herzen!!
2. überdenken sie ihre politische Richtung und ihr Konzept (wenn sie überhaupt eins haben)!! Das blindwütige Agieren auf Zuruf (antrainiert in der Zeit der Schreckensherrs chaft von Wilhelm I) muss der Vergangenheit angehören!! Menschen verlieren den Glaube an die SPD wenn sie unberechenbar wird!!
Und 3. werden sie zu Teamplayern und zeigen sie der CDU wie es geht. Es geht hier nicht um die große Politik und strategisches Politgehabe. Es geht um Menschen, die man auch beim Einkaufen trifft.

Es geht als um politische Profilbildung im nähesten Umfeld und damit um einen wichtigen Beitrag dazu, rechtspopulisti schen (beleidigendes Wort)nfängern a la AfD das Wasser abzugraben. Wenn sie die nicht im nächsten Stadtparlament haben wollen, dann fangen sie an eine (selbst-)kritis che Bilanz zu ziehen. Es liegt nur an ihnen!!!
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-23 # zorniger schrei 2016-11-15 22:59
Der Kommentar ist an Überheblichkeit und Besserwisserei nicht zu überbieten. Die SPD braucht sicher keine unqualifizierte n Ratschläge von Amateuren wie Ihnen. Was Sie schreiben ist respektlos und lächerlich. Treten Sie doch der CDU bei und nerven die.
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+15 # Autsch 2016-11-16 09:18
Und genau wegen einer solchen völlig überzogenen Reaktionen und dem festen Glauben, dass nur sie im Recht sind, haben ihnen die Wählerinnen und Wähler eine klare Absage erteilt!!!
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-12 # zorniger schrei 2016-11-16 21:17
Die SPD glaubt nicht nur, dass sie die richtige Politik macht sie tut es tatsächlich. Nur weil die Wähler den Populisten nachlaufen, wird die SPD keine populistische Politik machen. Die Ergebnisse von Abstimmungen in den USA, England und auch in Schwalmstadt sowie die Kommentare hier, sagen doch mehr über den moralischen Niedergang unserer Gesellschaft als über den Zustand der SPD aus.
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-5 # LIesel 2016-11-15 15:52
Was die Attraktivität einer Stadt angeht, so sind in erster Linie die Bürger dafür verantwortlich. Die Stadtverwaltung kann nur das tun, was ihr der Haushalt ermöglicht. Die Stadt und der Bürgermeister können die Unternehmen unterstützen, aber keine Arbeitsplätze schaffen. Hier wurde schon öfter über die Ansiedlung eine Elektromarktes diskutiert. Da kann kein Bürgermeister wenig bewirken, denn Märkte, wie Mediamarkt orientieren sich an Umsatzerwartung en und Vergleichsgröße n. Vermutlich ist Schwalmstadt durchgefallen, weil der Bedarf zu niedrig ist und wahrscheinlich viel im Internet gekauft wird. Die Stadt kann ein Grundstück in Erbbau zur Verfügung stellen, oder auch verschenken. Das entscheidet aber die Stadtverordnete nversammlung und nicht der Bürgermeister, also alle Parteien.
Es gibt überall Bauruinen, die Märkte gepachtet haben, als sie sich nicht rentierten, sind die Pächter ausgezogen und haben den Bau zurückgelassen.
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+3 # lars 2016-11-15 18:40
Ja bald gibt's kein Elektromarkt mehr in Treysa
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-3 # ziegenhainer 2016-11-15 20:19
.....aber die Schwalm Galerie mit ihren hohen Besucherzahlen :D
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+4 # lars 2016-11-15 21:09
Es sollte eigentlich in Schwalm Galerie einen Elektromarkt geben aber leider wegen den Klägern zog sich dass unternehmen zurück
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-20 # Zella 2016-11-15 21:25
Elektobedarf können Sie doch auch im Hagebaumarkt kaufen. Also Lampen, Steckdosen, Kabel usw. gibt es da auch. Was wollen Sie mit noch einem Markt?
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+16 # Schewardnadse 2016-11-15 23:08
Den Moment in dem Amazon und co. die kleinen Geschäfte getötet hat haben wir schon vor Jahren verpasst ,und oder nicht bemerkt.
Jetzt sieht man sie nur noch endgültig ausbluten.
Da braucht keiner überrascht tun.
Außer die big player wie Saturn und Media Markt (im Elektro Segment)hat doch keiner mehr eine Chance gegen das Internet.
Das konsumverhalten wird sich in den nächsten Jahrzehnten noch erheblich in allen Bereichen verändern.
Wahrscheinlich werden in 30 Jahren die Menschen über uns lachen das wir aus dem Haus gegangen sind .......zum einkaufen.
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-19 # Faktenchecker 2016-11-16 22:12
Der Nostradamus der Schwalm hat gesprochen.
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-14 # Faktenchecker 2016-11-17 08:05
Ihr pöhsen Puben und Mehchen!
Jeder rote Daumen tut mir weh.
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