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DIE KOLUMNE: Steueroasen Drucken E-Mail
Donnerstag, den 09. November 2017 um 04:37 Uhr

Rainer SanderSCHWALMSTADT. Die Paradiese Papers sind veröffentlicht und ich frage mich seit einer halben Woche, was daran das eigentlich sensationelle ist? Hatten wir nicht geahnt, dass es Menschen gibt, die sich davor drücken, Steuern zu zahlen?

Und hatten wir nicht vermutet, dass es ziemlich viele sind? War uns nicht klar, dass es Länder auf dieser Erde gibt, die genauso geldgierig sind, wie die „Steuervermeider“ aber selbst nichts haben, womit sie es verdienen könnten?

Deshalb locken sie in Massen diejenigen an, die schon mehr Geld haben, als sie brauchen und genau das ungeschmälert für sich behalten wollen. Eine gute Verbindung, weil auch die Masse an kleinen Steuern am Ende doch ein ordentliches Stück Wohlstand beschert. In einem kleinen Land jedenfalls, das außer Sonne und Meer sonst nicht viel zu bieten hat. Es muss gar nicht sein, dass jemand wie Lewis Hamilton die Isle of Man überhaupt kennt, auf der er mehrere Firmen besitzt und ein Flugzeug, das er von sich selbst mietet.

Während wir bei der Steuererklärung überlegen, ob wir bei der Fahrt zur Arbeit wegen der Pendlerpauschale statt 23 auch 24 Kilometer schreiben können und ob das beim Finanzamt jemand nachmisst oder wie wir den Bildband für die Großmutter zu Weihnachten, dem Finanzamt als Fachliteratur verkaufen können, sparen ein paar Scheinfirmen allein bei einem kleinen Flugzeug schon 4 Millionen Euro. Da lohnt sich der Gedanke also erst.

Zum Denken gibt es aber Steuer- und Anwaltskanzleien, die jeden Trick und jedes Schlupfloch ausfindig machen. Uns hilft indes keine internationale Anwaltskanzlei. Es würde auch keinen Sinn machen, das Buch auf den Cayman Inseln zu kaufen oder die Fahrtroute zur Arbeit über Dublin zu planen und dort die großen Internetkonzerne zu besuchen.

Irgendwie bin ich riesig froh, dass ich mir keine Sorgen darüber machen muss, ob meine Millionen irgendwo auf einer fremden Insel auch sicher sind, ob ein guter Journalist das mitbekommt und ich nur damit rechnen muss, dass mir das Finanzamt erklärt, man könne die Strecke zur Arbeit auch mit 22 Kilometern schaffen. C‘est la vie!

Interessant ist, dass schon seit längerem bekannt ist, dass man sich nicht mehr sicher sein kann, ob überhaupt irgendwas noch im Verborgenen und geheim bleiben kann und Menschen dennoch Dinge tun, die vielleicht erlaubt sind aber ganz schlecht ankommen und dass ihnen das völlig gleichgültig ist. Jetzt wissen wir auch, was die populistische Forderung nach einer Reichensteuer bewirken würde. Wir bestrafen die, die zu dumm oder zu korrekt sind und ihr Geld artig in der Heimat versteuern und lassen die laufen, die sich dann doch überlegen, andere Anlageformen zu finden.

Es ist immer unangenehm, wenn der Charakter nicht im gleichen Maße wächst, wie die Geldbörse. Und irgendwie bin ich froh, dass ich stattdessen immer noch überlegen muss, ob ich mir etwas leisten kann oder nicht.

Ihr

Rainer Sander 

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Kommentare   

 
-17 # Heckeschwalmer 2017-11-09 08:56
Die Steueroasen sind nicht das Problem
Die schwarzen die Mädchen begrapschen die alte Frauen überfallen sind das Größte Problem zur Zeit in Treysa
Mütter trauen sich nicht mehr auf Spielplätze
Frauen gehen wenn es dunkel wird nicht mehr allein raus bzw.nach Hause
Darüber sollte mal berichtet werden Herr Realitätsverwei gerer sander
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-12 # franz muenchinger 2017-11-09 12:54
thema verfehtl,detzen sechs.
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-8 # uli 2017-11-09 20:40
Stimmmt, Thema verfehlt. Ändert aber nichts an der Richtigkeit der Aussagen, und das nicht nur in Treysa !!
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+21 # Heinz B 2017-11-09 14:05
Sie haben den Satz "es wird immer schlimmer " vergessen.
Bitte melden sie sich vertrauensvoll an die AFD, die haben für alle Probleme eine Lösung.
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+17 # Zella 2017-11-09 23:08
Sehen Sie es einmal so. Wenn wir die Steueroasen trockenlegen würden, hätten wir Geld, um soviel Polizisten einstellen zu können, dass es sebst Ihnen zuviel wird
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+17 # MeisterSchwalmEder 2017-11-09 08:56
Hatten wir nicht geahnt, dass es Menschen gibt, die sich davor drücken, Steuern zu zahlen?

Die drücken sich nicht vor Steuern !
Sie nutzen die Wege die ihnen die Politik offenläget !

Dabei würden ein paar einfache Regeln erhebliches ändern.

So z. B., dass die Steuerpflicht da liegt, wo dieLeistung erbracht wird unabhängig vom Firmensitz.

Wegernder Paradise Paper:
Wo sind die Listen mit den Deutschen Unternehmen? Zeitungsverlage wie z. B. der Lippen Konzern, Springer, Holtzbrink und co?

Wo all die angeblich gGmbH wie man sie sogar im Kreis findet? Da wurde aus einer GmbH die gGmbH Konstruktion gewählt, um Gewinne nicht versteuern zu müssen.

Die Stiftungen wie die, die hinter LIDL oder ALDI steht?

Wo all die kleinen Steuersünder?

Das all die Finanzminister seit 1996 CumEx oder hinter dem Deich Briefkastenfirm en kannten so z. B. Herr Eichel, Herr Waigel, Herr Schäuble und sie nicht abgeschafft haben?
Das es u. a. Frau Nahles und Herr Müntefering waren, die fleißig für Änderungen sorgten, die "(beleidigendes Wort)" erst möglich machten.

Also: Straft die Politiker ab - nicht die Steuerzahler !

Seit 20 Jahren redet man davon - macht aber nichts?
Ob das mit den Steuern oder dem Bürokratieabbau !
Oder das neueste und vermutlich nur die Spitze eines Eisberges:

"Ausgerechnet VW verhindert strenge Abgaswerte in der EU. Der Konzern hat offenbar aus den jüngsten Skandalen nichts gelernt. Noch viel schlimmer: die Politik auch nicht."

zeit.de/.../...

Sollte man da nicht Schlussfolgern: "Drecksäcke" im wahrsten Sinne des Wortes ?
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+8 # elwood 2017-11-09 11:25
Das mit den Lizenz-Geschäft en haben Sie noch nicht verstanden. Selbstverständl ich fallen Steuern dort an, wo Gewinne gemacht werden. Die Rechnung über Lizenz-Gebühren der Verwaltungsgese llschaft in einer Steueroase transferieren die hier erwirtschaftete n Gewinne aber dort hin.
Dass eine Firma dafür bezahlt, unter einem bekannten Markennamen auftreten zu dürfen, ist durchaus legitim. Wie wollen Sie das verbieten?
Das einzige Problem ist, dass die Steuersätze - sogar innerhalb der EU - so unterschiedlich sind.
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+2 # franz muenchinger 2017-11-09 12:52
die grösste steueroase ist doch die e.u.
dort ist doch fast alles möglich.
wenn schon e.u.,dann gleiches recht und gleiche löhne in der gesammten e.u.
leider wollen das unsere volksvertreter ja nicht.desweiter en wird sich auch das grosskapital nicht vorschreiben lassen was wo zu entrichten ist.
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-8 # MeisterSchwalmEder 2017-11-09 16:35
Das ist ein anderer teil der Geschichte.
Hier geht es um Steuern.
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+1 # MeisterSchwalmEder 2017-11-09 16:34
Lizenzgebühren sind das kleinere Übel . die Steuern fallen da an, wo die Firma ihren Firmensitz hat. Sprich Holding.
So konnte GM beispielsweise Gewinne bei Opel abschöpfen.
Wird das unterbunden ist Schluss mit Lustig.

Das einzige Problem ist, dass die Steuersätze - sogar innerhalb der EU - so unterschiedlich sind.
Nicht das Einzige - denn die Verschiebung f8ndet ja nach außerhalb der EU statt.
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+4 # Zella 2017-11-09 21:30
Wenn aber die Firma selber über Briekastenfirme n in einer Steueroase Eigentümer der Marke ist, denn zahlt ein Konzern Lizenzgebühren an sich selbst, nur um Steuern zu vermeiden. Geldabflüsse in Setueroasen sollten einfach dem Gewinn hinzugerechnet und versteuert werden :-)
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+8 # Mutter des Islam 2017-11-09 09:55
Angeblich ist die Bezeichnung "ältestes Gewerbe der Welt" für menschliches bereits anderweitig vergeben. Angeblich.
Fakt ist, dass seit es Herrscher auf dieser Welt gibt, sich diese von Steuern und Abgaben ernährten. Verweigerte man dies, wurde alles gepfändet und anschließend – um eine Wiederholung zu vermeiden – hingerichtet.
Genutzt hat es absolut nichts, denn selber Essen macht fett und ist zutiefst menschlich.
So wird auch zukünftig weiter hinterzogen, solange sich staatlich gewollte (Politiker sind auch nur Menschen) die Schlupfloch-Mög lichkeit dazu bietet. Und siehe, die siech darüber Aufregen, sind die Schlimmsten.
Amen!
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-3 # MeisterSchwalmEder 2017-11-09 16:42
Schlimm wenn dann Staaten wie die Bundesrepublik trotz Kenntn9s der Zustände Gelder und Waren an die Regierenden liefert statt die Kontrolle zu behalten.
So werden z. B. Lebensmittellie ferungen der UN oder anderer Organisationen in großen Mengen in ungeeignete Lagerhallen geliefert, Transportmittel zu den Menschen fehlen und so geht bis zu 90 % der Hilfslieferunge n durch Verfall, (beleidigendes Wort)n und Bereicherung der Verantwortliche n verloren.

Ob es nun sogenannte Liefersperren gegen einzelne Länder geht, die auf Umwegen locker umgangen werden können oder das Bankengeheimnis das die Schweiz nach wie vor nicht lüftet statt alle Bankkonten und Besitzer offenzulegen.
So wie es z. B. der simple ALG II Bezieher in Deutschland machen muss.
Oder unsere Banken die fleißig an den Schiebereien, Tricksereien usw. beteiligt sind.
Leider versteckt man in der Öffentlichkeit das der Begriff Banken oder eine Firma immer einen oder mehrere Menschen bedeutet-deren Namen tauchen selten auf.
Nur bei Spenden sind sie in der presse.
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+7 # Guckgenauhin 2017-11-09 19:41
Um es vorwegzunehmen, sensationell ist nicht, dass sie Hr. Sander genau diesen Kommentar schreiben, schon eher, dass diese Ahnungen und schon seit dem Bekanntwerden der Panama Papers nix passiert. Sensationell finde ich, dass auch Ihre Partei dazu nichts beiträgt. Aber Sie liefern ja auch gleich die Erklärung dafür "...zu dumm oder zu korrekt..." das hat mich schon ein wenig sprachlos gemacht und ich überlege nun schon eine halbe Stunde, ob Sie an meinen Verstand zweifeln oder vielleicht doch andersrum.
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+6 # Zella 2017-11-09 20:03
Es ist doch vor allem die Größenordnung an Steuervermeidun g um die es hier geht. Nach vorsichtigen Schätzungen sollen es 17 Milliarden, das sind 17.000 Millionen Euro, an Steuereinnahmen sein, die allein dem deutschen Staat jährlich entgehen. Das sind ungefähr 50% des Bildungsetats. Die Mittelschicht zahlt doch deutlich mehr Steuern als sie müsste, weil die Unternehmen und die Reichen Steuern mit Hilfe von dubiosen Staaten vermeiden. Es muss doch alles getan werden, dass sich dieser Sumpf nicht noch mehr ausweitet. Deutschland und andere Staaten sind keine zahnlosen Tiger, man kann erheblichen Druck aufbauen, wenn man nur will.
Hierüber sollten sich die Bürger aufregen und sich bei der Politik beschweren, damit sich was ändert und nicht über die armen Migranten.
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-6 # Heckeschwalmer 2017-11-10 19:27
Wenn wir das schöne Steuergeld nicht nur für völlig nutzlose faule nafris zum Fenster rauswerfen würden dann wäre man auch bereit gern Steuern zu bezahlen.
Nur die dümmsten Kälber füttern ihre schlächter selber.
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+2 # Zella 2017-11-10 20:56
Sie müssen Steuern zahlen weil es notwendig ist, ob Sie es gerne tun ist unerheblich. Ebenso ist das Steuerzahlen nicht freiwillig sondern eine Pflicht. Wenn Sie es verweigern, begehen Sie die Straftat der Steuerhinterzie hung. So nun können Sie sich schwarz ärgern, dann sehen Sie bald so aus wie einer der von Ihnen so geschätzten NAFRI´s :D :D :D :lol:
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0 # Mutter des Islam 2017-11-11 10:52
zitiere Zella:
So nun können Sie sich schwarz ärgern, dann sehen Sie bald so aus wie einer der von Ihnen so geschätzten NAFRI´s


Nein, tut er nicht.
NAFRI steht für Nordafrikaner. Die sind aber arabischer Abststammung, allenfalls sonnengebräunt.
Wenn Sie den Heckeschwalmer schwarz sehen wollen, müssen Sie auf echte SAFRI's zurückgreifen, die gibt es bei uns natürlich auch!
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-2 # Martin_Horn 2017-11-11 12:39
Falsch, Nafri bedeutet norafrikanische r Intensivtäter, damit ist also eine kleine Gruppe aus der Menge der Nordafrikaner gemeint.
Zitat:
Was also heißt „Nafri“ eigentlich? „Das ist lediglich eine Abkürzung für nordafrikanische Intensivtäter und ist keinesfalls rassistisch oder als Schimpfwort gemeint“, erklärte Ernst Walter, der Vorsitzende der Deutschen Bundespolizeigewerkschaft, am Montag der Deutschen Presse-Agentur.
merkur.de/.../. ..
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-1 # Mutter des Islam 2017-11-11 16:52
[quote name="Martin_Ho rn"]Falsch, Nafri bedeutet norafrikanische r Intensivtäter, damit ist also eine kleine Gruppe aus der Menge der Nordafrikaner gemeint.

Und wie jetzt kommen Sie darauf, dass es bei den, von Frau Merkel eingeladenen Safri's, keine "Intensivtäter" gäbe?!
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-7 # Martin_Horn 2017-11-11 19:03
Und was sind Safris?
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-1 # Mutter des Islam 2017-11-12 00:08
zitiere Martin_Horn:
Und was sind Safris?


Nach der nichtzuwiderleg enden und selbsterklärend en Logik von Herrn Ernst Walter, Vorsitzende der Deutschen Bundespolizeige werkschaft, demnach "Schwarzafrikan ische-Intensivt äter".
Noch Fragen?
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+2 # MeisterSchalmEder 2017-11-12 11:40
Wo bleibt die Wut ?

zeit.de/.../...
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