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Museum für Alsfelder Feuerwehrgeschichte entsteht Drucken E-Mail
Montag, den 11. Dezember 2017 um 19:07 Uhr

1.500 Euro Zuwendung für das Feuerwehrmuseum in Alsfeld, von links: Vereinsvorsitzenden Carsten Schmidt und Uwe Rein, Rita Bücking, Bürgermeister Paule, Landtagsabgeordneter Wiegel und Erwin HeiserALSFELD. Lederne Löscheimer, Messinghelme und Spritzenwagen aus Holz: Im Eingang der Feuerwache der Stadt Alsfeld entsteht ein kleines Museum rund um den Brandschutz. Am Montagabend überreichte dazu der Landtagsabgeordnete Kurt Wiegel (CDU) für das Hessische Innenministerium eine Zuwendung in Höhe von 1.500 Euro an den Förderverein der Alsfelder Feuerwehr.

Dessen Ehren- und Altersabteilung kümmert sich seit Jahren um den Erhalt von historischen Dokumenten und alten Einsatzgeräten, federführend sind hierbei Rita Bücking und Erwin Heiser. Bürgermeister Stephan Paule sprach von wertvollen Stücken, die vor wenigen Jahren durch ein Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. „Die Geschichte des Brandschutzes, aber auch des Rettungswesens und des Katastrophenschutzes in Alsfeld werden durch dieses Engagement bewahrt“, so Paule. Beeindruckt zeigte er sich schon jetzt von den im Eingangsbereich der Feuerwache ausgestellten Exponaten: „Sie bieten einen guten Überblick zur breiten Aufstellung der Feuerwehr Alsfeld in der Historie“. Er sprach wörtlich von einem künftigen Blickfang im Entree der Feuerwache. Aus seiner Sicht verkörpert die Feuerwehr die gesamte Gemeinschaft einer Stadt.

Der Landtagsabgeordnete Kurt Wiegel hob zur Überreichung der Zuwendung hervor, dass mit den Alsfelder Feuerwehrexponaten die Geschichte des Brandschutzes nachvollziehbar dargestellt werde. „Hier wird gezeigt, wie der Brandschutz damals war“, so Wiegel im Hinblick auf die Ledereimer und Handpumpen. Besonders beeindruckt zeigte er sich von den Übersetzungen der in altdeutscher Schrift verfassten Protokollbücher ins Digitale. „Man muss wissen wo man her kommt, dann weiß man wo die Zukunft liegt“, so der Landtagsabgeordnete.

Carsten Schmidt, der Vorsitzende des Alsfelder Feuerwehrfördervereins, zeigte sich über die finanzielle Unterstützung des Landes für die Bewahrung der Historie in Alsfeld sehr dankbar. Er sprach von außergewöhnlichen Exponaten, die in Zukunft in dem kleinen Feuerwehrmuseum gezeigt werden sollen. Wie er schilderte, blickt die Feuerwehr in Alsfeld auf eine lange Tradition zurück. Er hob unter anderem den Alsfelder Besuch des Revolutionärs der Brandbekämpfung Carl Metz im Jahr 1853 hervor, dem sich der Kauf der ersten Stadtspritze Alsfelds anschloss. Die Spritze ist erhalten und eines der ältesten Exponate des künftigen Museums.

Der Landtagsabgeordnete Kurt Wiegel übt sich im Lesen der altdeutschen Schrift in einem der historischen ProtokollbücherBescheiden zeigten sich die Vertreter der Ehren- und Altersabteilung zur Übergabe, hatten aber zahlreiche Anekdoten und Begebenheiten aus der Geschichte der Feuerwehr Alsfeld zu berichten. Ihren Schilderungen war unter anderem zu entnehmen, dass früher jeder Haushalt einen Ledereimer für die Brandbekämpfung vorhalten und im Notfall zur Hilfe eilen musste. Bis zur Fertigstellung des Museums wird es noch eine Weile in Anspruch nehmen. „Wir bemühen uns“, erklärte dazu Rita Bücking. „Es braucht alles seine Zeit“, ergänzte Erwin Heiser.

Derzeit können bereits sechs Vitrinen und zwei historische Löschwagen im Eingang der Feuerwache am Fulder Tor nach Anmeldung besichtigt werden. (pw)

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