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Donnerstag, 11. März 2010 um 18:48 Uhr |
Vöhl. Auch die kurzfristig angesetzte Suche nach dem im Eis eingebrochen Eisangler mit einem Sonargerät führte nicht zum erhofften Erfolg. Der Eisangler bleibt weiterhin verschwunden, berichtet die Polizei. Unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei in Waldeck wurde ein Sonargerät eingesetzt. Dieses Gerät wird in geringem Abstand hinter einem Boot hergezogen und sendet Ultraschallwellen aus, die vom Untergrund und von Objekten im Wasser reflektiert werden. Die Daten werden auf einem Monitor sichtbar gemacht. Das Sonargerät ist die neueste Errungenschaft der hessischen Wasserschutzpolizei und der Sucherfolg hängt ganz wesentlich von der Erfahrung des Bildauswerters ab.
Aus diesem Grund wurden auch die Hauptkommissare Gerold Simon von der Wasserschutzpolizei in Germersheim in Rheinlad-Pfalz und Werner Abel von der Wasserschutzpolizei in Wiesbaden mit der Auswertung der Bilder betraut. Die intensive Suche in der Zeit von 10.30 Uhr - 14.30 Uhr erbrachte aber nicht den erhofften Erfolg, so dass die beiden bereit gehaltenen Tauchergruppen aus Mülheim und Mainz-Kastell mit 25 Mann nicht zum Einsatz kamen.
Der Einsatz des Sonargerätes ist sehr zeitaufwändig und kann deshalb nicht auf den ganzen See ausgedehnt werden und ist nur sinnvoll, wenn sich konkrete Anhaltspunkte ergeben.
Mit der heutigen erfolglosen Suche wird die technische Suche nach dem Vermissten eingestellt. Die Suche in den Uferregionen durch die Wasserschutzpolizei und die Streifen der angrenzenden Polizeireviere Korbach, Frankenberg und Bad Wildungen bleibt nach wie vor bestehen. |