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Bäckereien starten Aktion gegen häusliche Gewalt PDF 
Samstag, 14. November 2009 um 08:36 Uhr
Rodgau. Mit 700 000 bedruckten Brötchentüten wollen hessische Bäckereien ihre Kunden auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam machen. Der Schriftzug «Gewalt kommt mir nicht in die Tüte» solle verdeutlichen, dass Aggressionen gegenüber Frauen heutzutage kein Tabu-Thema mehr sein dürften, sagte Landesinnungsmeister Wolfgang Schäfer unserer Nachrichtenagentur ddp in Rodgau (Kreis Offenbach).

An der Aktion, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet, beteiligten sich rund 150 hessische Bäckereibetriebe mit 350 Verkaufsstellen. Das Projekt entstand auf Betreiben der Landesarbeitsgemeinschaft der hessischen Frauenbüros.

Häusliche Gewalt spiele sich in den eigenen vier Wänden ab und verbleibe dadurch häufig im nicht-öffentlichen Raum, betonte Schäfer.
Viele der misshandelten Frauen trauten sich nicht, über ihr Schicksal zu sprechen oder wüssten nicht, an wen sie sich überhaupt wenden könnten. Auf der Rückseite der Brötchentüten seien daher Telefonnummern von Beratungsstellen angegeben. «Die Hemmschwelle ist damit sehr niedrig angesetzt», erläuterte der Bäckermeister. Hilfe werde den Betroffenen ganz einfach zusammen mit ihrem Frühstück geboten.

Zum Aktionstag Gewalt gegen Frauen am 25. November sei außerdem geplant, dass die Frauenbeauftragten der zehn teilnehmenden Kreise für zwei bis drei Stunden in die Bäckereien kämen und über das Thema sprächen. Die Tüten liegen laut Schäfer ab Montag (16. November) in den Läden aus. Er gehe davon aus, dass die 700 000 Stück nach zwei Wochen aufgebraucht seien. Dieser Zeitraum sei auch ausreichend, weil über einen längeren Zeitraum die Wirkung vermutlich nachlasse, sagte der Landesinnungsmeister.  (ddp-hes)
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Leser-Kommentare

Meine Kinder und ich sind Geschädigte dieser männerfeindlichen Meinungsmache in Gesellschaft und Politik, die von der Frauenbewegung in den letzten Jahren geschürt wurde. Wenn ein Mann nach dem Telefon greift und die Polizei um Schutz vor den gewaltsamen Übergriffen seiner Frau bittet, dann wird er ausgelacht. Anzeigen wegen gewaltsamer Übergriffe durch Frauen werden durch die Polizei entweder gar nicht oder nur mit Widerwillen aufgenommen (http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2009/09/meine-frau-schlagt-mich-hausliche.html)
Bezeichnend ist, dass eine Untersuchung der Universität Eichstätt-Ingolstadt zeigt, dass Männer signifikant häufiger als Frauen angeben, schon einmal Opfer partnerschaftlicher Gewalt geworden zu sein (6,0% gegenüber 2,7%) (http://www-edit.ku-eichstaett.de/presse/archiv_agora/ausgabe1_03/familie.de).
Zu denken geben sollte uns auch eine Studie, die 1992 im Auftrag des Bundesfamilienministerium zur häusliche Gewalt vom 'Kriminologischen Institut Niedersachsen' angefertigt wurde. Die im Band 105 (ISBN 3-17-014216-X) dargelegten Ergebnisse zeigen, daß häusliche Gewalt nahezu in gleichen Teilen von Männern und Frauen ausgeübt wird! Oftmals sind die durch Frauen verursachten Verletzungen sogar schwerwiegender als die von Männern, da Frauen häufiger Waffen einsetzen (http://wikimannia.org/index.php?title=H%C3%A4usliche_Gewalt#cite_note-3).
Neu sind diese Erkenntnisse keines Wegs, sondern werden durch eine geschickte Lobyarbeit der feministischen Bewegung an den Rand gedrängt, so wie ich dies mit den nachfolgenden zwei Links aufzeigen will (http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/bad_homburg/1868998
_Geschlagene-Maenner-Die-Scham-der-Opfer.html) und (http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/bad_homburg/1868971_Oberursel-Ansturm-auf-das-Frauenhaus.html).

Ich möchte daher den Landesinnungsmeister bitten, seine Haltung noch einmal zu überdenhken und von seiner Aktion mit dem von ihm gewählten Text Abstand zu nehmen, da diese Darstellung sowohl die von Frauen gegen Männer ausgeübte Gewalt als auch die männerfeindliche Haltung der Behörden gegenüber Männer in dieser Sache ignoriert.
Mit den besten Grüßen
Jürgen Manneck

von jürgen Manneck, am Dienstag, 24. November 2009 um 17:20

Hier wird die Bäcker-Innung von der Frauenlobby bewusst für ihre einseitigen politischen Ziele missbraucht. Keiner wird abstreiten, dass es Gewalt gegen Frauen gibt und dass man sie nicht hinnehmen darf. Aber so zu tun, als seien alleine Frauen und Kinder von familiärer Gewalt betroffen, ist verlogen, das Verschweigen des wahren Tabuthemas 'Gewalt von Frauen gegen Männer' zeugt nicht gerade von wahrer Menschenliebe.
Der Tragweite und Vielschichtigkeit des Problems häusliche Gewalt, dem Leiden der Opfer beiderlei Geschlechts wird man nicht gerecht, wenn man es zulässt, dass eine engagierte Lobbygruppe das Problem missbraucht, um damit Stimmung gegen Männer und sexistische Ressentiments zu fördern.

von albino, Homepage hier am Montag, 16. November 2009 um 10:42

Ich möchte klar und deutlich feststellen, dass häusliche Gewalt gegen Männer ein Tabuthema ist und nicht umgekehrt! Solange Männer bei der Polizei und Opferhilfe in Deutschland benachteiligt werden und solange Falschbeschuldigungen von Partnerinnen und Ex-Partnerinnen nicht mit Gefängnis bestraft werden, muss man zwingend von Männerdiskriminierung sprechen. Als Homepage-Betreiber von www.mann-als-opfer.com sind mir zahlreiche Schilderungen von männlichen Opfern häuslicher Gewalt bekannt, wo staatliche Stellen diskriminierend und kriminell handelten sowie kriminelles Handeln von Frauen schützten. Wie man mit Männern als Opfer häuslicher Gewalt umgeht ist ein Spiegelbild der Männerfeindlichkeit in Gesellschaft und Politik. Daniel Neuhaus, www.mann-als-opfer.com

von Daniel Neuhaus Schweiz, Homepage hier am Sonntag, 15. November 2009 um 14:42

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