| IG Metall sieht kaum Chancen auf vorgezogene Tarifrunde |
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| Montag, 28. Dezember 2009 um 15:32 Uhr |
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Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Frankfurt sieht die Chancen für eine vorgezogene Tarifrunde schwinden. Nach den ersten Sondierungsgesprächen sei es nicht absehbar, dass die Arbeitgeber die von der IG Metall gestellten Bedingungen bis Anfang Februar erfüllen werden, teilte der Bezirksleiter der Tarifgemeinschaft Mittelgruppe, Armin Schild, heute mit. Der Bezirk umfasst die Bundesländer, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und das Saarland.
Die Gewerkschaft fordert zum einen, dass die noch vorhandene Arbeit in den Betrieben durch Arbeitszeitverkürzung bei Lohnausgleich so aufgeteilt wird, dass es nicht zu Entlassungen kommt. Die IG Metall will sich deshalb eigenen Angaben zufolge gemeinsam mit den Arbeitgebern um eine Finanzierung des Lohnausgleichs kümmern. Außerdem fordert sie, dass die Arbeitgeber eine Bereitschaft zur Übernahme aller Auszubildenden ausspricht. Schild warf den Arbeitgebern vor, ein Weiterkommen im Tarifstreit zu blockieren. «Es kann kein Vorziehen der Tarifrunde und erst recht keine Nullrunde oder Ähnliches geben, wenn die Arbeitgeber ihre Position nicht in den nächsten Tagen ändern», sagte der Bezirksleiter. Der Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie für die Mittelgruppe, der eigentlich am 31. Dezember auslaufen sollte, war Mitte Dezember von den Verhandlungsparteien vorläufig wieder in Kraft gesetzt worden. Gewerkschaft und Arbeitgeber hatten vereinbart, dass es Gespräche über eine Veränderung des nun bestehenden Tarifvertrages geben müsse, um auf die Krise weiterhin zur reagieren. Das Ziel der IG Metall sei nun ein zügiger Neuabschluss, erläuterte Schild. «Die Krise ist nicht vorbei, Beschäftigung kann und muss jedoch auch 2010 gesichert werden», sagte Schild. Dabei sei Kurzarbeit auch weiterhin «das Fundament, um Entlassungen in der Krise zu verhindern.» (ddp-hes) |















