| Studenten klagen über Panne bei Medizinprüfung |
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| Donnerstag, 11. März 2010 um 22:52 Uhr |
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Marburg. Medizinstudenten klagen nach einer Examenspanne über Ungleichbehandlungen bei der Physikumsprüfung. Wie das Internetportal medi-learn.de berichtete, fehlten bei dem Staatsexamen heute in mindestens fünf Städten mehrere Seiten in den Prüfungsheften. Betroffen waren Frankfurt am Main, Gießen, Homburg, Mainz und Tübingen.
Die Prüfungsaufsicht reagierte dem Internetportal zufolge unterschiedlich. Während in Homburg und Tübingen lediglich die fehlerhaften Prüfungshefte ausgetauscht wurden, gab es in Frankfurt und Gießen 15 Minuten mehr Prüfungszeit und in Mainz sogar 30 Minuten. Diese zusätzliche Zeit erhielten auch diejenigen, deren Hefte korrekt waren. Studenten, die nur die vorgesehenen vier Stunden für ihre Prüfung Zeit hatten, sehen sich nun gegenüber denen benachteiligt, die viereinhalb Stunden an ihren Prüfungsaufgaben arbeiten durften, obwohl ihre Prüfungshefte vollständig waren. Verärgert sind auch Studenten in Städten, die von der Panne nicht betroffen waren. Nach Angaben von medi-learn ist eine juristische Klagewelle möglich. Studenten, die das Physikum nicht bestanden haben, können das Examen in sechs Monaten wiederholen. Die vorgelegten Fragen sind bundesweit einheitlich, werden vom Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) jährlich neu erarbeitet und sind bis zum Prüfungsbeginn geheim. Die zweitägige Prüfung für bundesweit 3000 bis 4000 Nachwuchsmediziner sollte morgen fortgesetzt werden. (ddp-hes) |

















