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Am bundesweit ersten Hitzetelefon sitzen Diakonissen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion nh24   
Donnerstag, den 17. Juni 2010 um 11:44 Uhr
Neuer Service des Gesundheitsamtes Kassel für ältere Menschen startete am 15. Juni 2010 im Kurhessischen Diakonissenhaus

Die Diakonissen Sr. Annemarie Pfetzing (l.) und Sr. Elisabeth Stahl, zwei von sieben Schwetsern, die den Dienst am Hitzetelefon in der Pforte des Kasseler Diakonissenhauses übernehmen werden. (Foto: Diakonissenhaus/nh)Kassel
. Ein neues Angebot soll in Kassels Vorderem Westen älteren Menschen helfen, sich bei Hitzewarnungen vor gesundheitlichem Schaden zu schützen. Die Initiative des „Hitze-Präventions-Netzwerk Vorderer Westen“; Modellprojekt von „Klimzug-Nordhessen“, war ab März entwickelt worden, da in diesem Kasseler Stadtteil besonders viele ältere Menschen leben und die dichte Besiedelung zu Stauwärme in dem Viertel führen kann. „Menschen, die zuhause leben, werden bislang nicht zufriedenstellend erreicht. Sie sollen frühzeitig über Hitzewarnungen informiert werden“, erklärt der Projektentwickler des Kasseler Gesundheitsamtes, Dipl.-Pflegewirt Markus Heckenhahn.

Dies übernehmen künftig ehrenamtlich Diakonissen des Kurhessischen Diakonissenhauses. Sie werden Menschen, die sich bei dem neuen Dienst angemeldet haben, in der Zeit vom 15. Juni bis 31. August zwischen 8.30 und 10.00 Uhr vormittags, anrufen und über eine Hitzewarnung der Stufe 2 des Deutschen Wetterdienstes informieren. Dies ist der Fall, wenn an vier Tagen hintereinander die Warnstufe 1 ergangen ist oder eine gefühlte Temperatur von 38º C herrscht. Für das Projekt „Sonnenschirm“, so der Name des Hitzetelefons, wurden eigens Flyer gedruckt, die eine Rückantwortkarte enthalten. Diese kann ausgefüllt an das Diakonissenhaus geschickt werden, das auch die Portokosten übernimmt. Hier wird eine Liste gepflegt, die dann abtelefoniert werden kann. Der Flyer wird in Apotheken, Arztpraxen und anderen relevanten Stellen gezielt an solche älteren Menschen verteilt, von denen angenommen wird, dass sie solche Unterstützung brauchen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, ist der Flyer mit speziell gestalteten Piktogrammen entwickelt worden, die auch altersverwirrte Menschen gegebenenfalls gut interpretieren könnten, sagt Heckenhahn.

Zum Kurhessischen Diakonissenhaus gehören 50 Diakonissen und Diakonische Schwestern. Es besteht seit 1863, seit 1883 an der Goethestrasse 85 in Kassel. Es ist Wiege des Diakonissen-Krankenhauses und zahlreicher diakonischer Einrichtungen in ganz Nordhessen. In der Komplexeinrichtung arbeiten etwa 1000 Menschen, zu der auch Kitas, ein Kinder- und Jugendheim, Altenhilfeeinrichtungen und mit dem Burgfeldkrankenhaus eine weitere Klinik gehören. (pm)
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